Royal-Kommentator:

„Charles hat in den USA alles richtig gemacht“

Royals
03.05.2026 09:45
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der britische König Charles III. ist am Sonntag nach seinem viertägigen Staatsbesuch in den USA wieder in das Vereinigte Königreich zurückgekehrt. Höhepunkt war seine Rede vor dem US-Kongress am Dienstag, die von den Abgeordneten mit stehenden Ovations bedacht wurde.

Die Rede sei „von großer Tragweite“ gewesen, sagte ein an dem Besuch beteiligter Berater. Der König habe die „Herausforderung mit beiden Händen ergriffen“, die Bedeutung der NATO hervorgehoben und einen „gerechten und dauerhaften Frieden“ in der Ukraine gefordert. Dies sei ein Zeichen dafür, „wie sehr ihm das persönlich am Herzen liegt“ und beweise, dass Charles „sich stets von der Wahrheit leiten lassen wird“, sagte der Berater des Königspalasts. US-Präsident Donald Trump steht sowohl dem westlichen Militärbündnis als auch dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj kritisch gegenüber.

Die Rede war die erste eines britischen Monarchen vor dem Kongress seit einer Ansprache seiner verstorbenen Mutter Queen Elizabeth II. im Jahr 1991.„Ich denke, es war ein persönlicher Triumph für Charles. Er hat alles richtig gemacht, und jede Nuance schien perfekt. Es hat allen gefallen“, sagte Royal-Kommentator Richard Fitzwilliams. Der König sei in einer „sehr schwierigen Zeit für die Monarchie“ in die Vereinigten Staaten gereist.

Charles III. hat einen guten Eindruck in den USA hinterlassen.
Charles III. hat einen guten Eindruck in den USA hinterlassen.(Bild: AFP/BRENDAN SMIALOWSKI)
Königin Camilla, König Charles III., US-Präsident Donald Trump und seine Ehefrau Melania Trump
Königin Camilla, König Charles III., US-Präsident Donald Trump und seine Ehefrau Melania Trump(Bild: AFP/SAUL LOEB)

Auch die britischen Medien waren voll des Lobes für Charles III. Die Zeitung Daily Telegraph bezeichnete den Besuch von Charles als „Triumph“ und „Bekräftigung unserer gemeinsamen Werte“. Die Times wertete den Staatsbesuch als „glanzvollen Erfolg“.

Abstecher in britisches Überseegebiet
Der Berater betonte, dass es „keinen Wettstreit“ zwischen der Monarchie und der britischen Regierung gebe. Der König und Königin Camilla „konnten der Regierung helfen“. Charles III. habe den US-Teil einer Reise als „besonders positiv“ empfunden. 

Nach dem mehrtägigen Staatsbesuch in den Vereinigten Staaten machte Charles III. ohne Camilla noch einen Abstecher in das britische Überseegebiet Bermuda. Das britische Staatsoberhaupt wurde Freitagfrüh (Ortszeit) vor der St. Peter‘s Church in St. George‘s, der ersten englischen Siedlung in dem britischen Überseegebiet, von einer begeisterten Menschenmenge empfangen.

Er besichtigte zudem eine Ausstellung zur Geschichte des Sklavenhandels und sah sich eine Tanzvorstellung an, deren folkloristische Kostüme bis in jene Epoche zurückreichten. Auch der Besuch einer Insel, die für ihr besonderes Ökosystem bekannt ist, stand auf dem Programm. Der Royal setzt sich seit mehr als 50 Jahren für Umwelt- und Naturschutz ein.

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