140.000 Euro Schaden

Mit gestohlenen E-Bikes Luxusleben finanziert

Niederösterreich
03.05.2026 09:00

Ein stellvertretender Filialleiter ließ Sportartikel wie 36 Räder, Kleidung und Tennisschläger um 140.000 Euro mitgehen. Am Landesgericht St. Pölten wurde er nun wegen gewerbsmäßigen Diebstahls verurteilt. 

Er wollte seinen exklusiven Lebensstil finanzieren. Party machen, Essen gehen, Geschenke für Freunde – all das wollte und sollte bezahlt werden. Daher wurde ein 34-Jähriger kurzerhand zum Langfinger. Denn „Gelegenheit macht Diebe“, wie sein Verteidiger Normann Hofstätter beim Prozess um schweren gewerbsmäßigen Diebstahl festhält.

Als stellvertretender Filialleiter eines Sportgeschäfts entwendete er ebendort zwischen April 2022 und März 2024 unter anderem E-Bikes, Tennisschläger, Ski und Sportbekleidung, um sie dann zu verkaufen oder an Freunde zu verschenken. Die Schadenssumme des Diebesgutes: rund 140.000 Euro. Vor Gericht in St. Pölten bekannte er sich zu den Vorwürfen schuldig.

Bewährungs- und Geldstrafe ausgefasst
„Ich habe den größten Fehler meines Lebens gemacht. Ich war in meiner eigenen Welt“, will der Angeklagte vor Gericht nicht mehr dazu sagen. Der 34-Jährige sei in eine Spirale reingekommen. „Es war alles viel zu einfach“, so der Anwalt. Der 34-Jährige fasste 16 Monate auf Bewährung sowie eine Geldstrafe in der Höhe von 3000 Euro aus. Den Opfern – allen voran dem Besitzer des Sportgeschäftes – wurde Schadenersatz in der Höhe von 96.000 Euro sowie einem Bekannten des Angeklagten 7700 Euro (für von ihm bezahlte Fahrräder) zugesprochen.

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