Ihre Schwester sei schwer krank und benötige dringend ein teures Medikament, erzählte ein angeblicher Arzt am Telefon einer 65-Jährigen. Die Frau wurde derart unter Druck gesetzt, dass sie Wertgegenstände aushändigte.
Am Donnerstag gegen 15 Uhr wurde die Mutter einer 65-jährigen deutschen Staatsangehörigen, während sich diese bei ihr aufhielt, von einem angeblichen Arzt einer Klinik telefonisch kontaktiert.
Wertgegenstände übergeben
Dieser teilte ihr mit, dass die Schwester der 65-Jährigen an einer schweren Erkrankung leide und ein teures Medikament benötigen würde. In weiterer Folge wurde durch dieses Telefonat eine derartige Drucksituation aufgebaut, dass die 65-Jährige unmittelbar zu ihrem im Bezirk Kufstein liegenden Wohnsitz fuhr und diverse Wertgegenstände für eine angekündigte Übergabe vorbereitete.
Ermittlungen laufen
Zwischenzeitlich wurde diese weiter telefonisch massiv unter Druck gesetzt. Schließlich kam es zur Übergabe der Wertsachen an einen bis dato unbekannten Täter. Es entstand ein Schaden im hohen fünfstelligen Eurobereich. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
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