Sofern ÖVP und SPÖ ihre Legislaturperiode bis zum Ende durchziehen, findet im September 2027 die nächste Tiroler Landtagswahl statt. Diese wirft ihre Schatten aber jetzt schon voraus, denn nach und nach stellen die einzelnen Parteien ihre Spitzenkandidaten vor bzw. wählen diese.
Am Donnerstag war die Liste Fritz an der Reihe. Als Spitzenkandidatin geht Parteiobfrau Andrea Haselwanter-Schneider ins Rennen, Klubobmann Markus Sint folgt auf dem zweiten Platz. Die Entscheidung sei „kollegial, geschlossen und ohne interne Auseinandersetzungen gefallen“, teilt die Partei in einer Aussendung mit.
Wir haben in der Opposition Kontrolle immer groß geschrieben und Missstände aufgezeigt.
Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint
Fokus auf Bekanntes, Ziel von 15 Prozent anvisiert
Inhaltlich wird im Wahlkampf auf bereits bekannte Themen gesetzt: Kontrolle und Transparenz in der Landespolitik, leistbares Wohnen, die Gesundheitsversorgung, Maßnahmen gegen die Verkehrsbelastung und die Umsetzung eines Bettenstopps im Tourismus.
Bei der Landtagswahl 2022 erzielte die Liste Fritz 9,9 Prozent, um 4,4 mehr als bei der Wahl 2018. Das Ziel für September 2027 lautet 15 Prozent und die Bereitschaft zur Regierungsverantwortung. „Wir haben in der Opposition Kontrolle immer groß geschrieben und Missstände aufgezeigt. Wir sind aber auch bereit, selbst Verantwortung zu übernehmen“, meint das Duo.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.