Mit dem 30. April geht Vorstandsvorsitzender Helmut Kaufmann in den Ruhestand. Als Abschiedsgeschenk präsentierte er noch die positiven Zahlen des ersten Quartals. In allen Segmenten gab es Wachstum, beim Umsatz gab es ein kleines – und beim Ergebnis nach Ertragssteuern sogar ein sehr deutliches Plus zu verzeichnen.
Einen erfolgreichen Start legte der Innviertler Aluminium-Konzern AMAG 2026 hin. Alle operativen Segmente haben sich im ersten Quartal mit einem positiven Ergebnisbeitrag aus der kanadischen Beteiligung bei Alouette erfreulich entwickelt. VOrstandsvorsitzender Helmut Kaufmann: „Das sehr gute Ergebnis im ersten Quartal 2026 unterstreicht die Stabilität unseres Geschäftsmodells und die hohe Leistungsfähigkeit unserer Organisation. Damit hat sich AMAG zum wiederholten Male auch in einem herausfordernden und volatilen Umfeld als verlässliches Unternehmen erwiesen.“
Ergebnis in Zahlen
In Zahlen: Der Umsatz hat sich im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um 0,6 Prozent auf 403,8 Millionen Euro verbessert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um 23,9 Prozent auf 57,1 Mio. Euro. Um ganze 63,8 Prozent höher als im ersten Quartal 2025 war auch das Ergebnis nach Ertragssteuern: Das betrug von Anfang Jänner bis Ende März 26,5 Mio. Euro. Einen Rückgang von 8,4 Mio. Euro beim operativen Cashflow begründet das Unternehmen mit einem mengen- und preisbedingten Anstieg beim Working Capital wider.
Vorsichtig optimistisch
Obwohl Iran-Krieg, Unsicherheit, US-Einfuhrzölle und gestiegene Energiepreise Einfluss auf die Ergebnisentwicklung nehmen, ist der Vorstandsvorsitzende aufgrund von stabiler strategischer Positionierung, robuster Vormaterialstrategie und einer hohen Portfolio-Diversifikation, die die resiliente Marktposition der AMAG-Gruppe stärken, vorsichtig optimistisch: 2026 soll sich der positive Trend über das restliche Jahr hinweg fortsetzen. Auf Grundlage aktueller Einschätzungen und attraktiver Marktpreise für Primäraluminium wird eine EBITDA-Bandbreite von 150 Mio. Euro bis 180 Mio. Euro erwartet.
Gute Zahlen zum Abschied
Besonders erfreulich auch für den Noch-Vorstandsvorsitzenden Helmut Kaufmann, der mit 30. April in den Ruhestand geht: „Persönlich freut es mich sehr, mich mit einem so starken Quartalsergebnis als CEO in den Ruhestand zu begeben und zuversichtlich auf die Entwicklung des Restjahres blicken zu können. Ich wünsche dem gesamten AMAG-Team weiterhin alles Gute.“ Ihm folgt der bisherige Vertriebsvorstand Victor Breguncci auf den Chefsessel.
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