Die Andritz AG darf sich über einen Auftragsrekord im ersten Quartal 2026 freuen. Der Grazer Anlagenbauer erhielt Aufträge in der Höhe von 3,6 Milliarden Euro – auch Umsatz und Gewinn konnten gesteigert werden. Dennoch beobachte man „mögliche Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen in wichtigen Endmärkten aufmerksam“.
Erst vor wenigen Tagen konnte der steirische Leitbetrieb einen Auftrag für die „größte Papiermaschine Afrikas“ an Land ziehen – jetzt folgt die nächste Jubelmeldung. Im ersten Quartal erwirtschaftete Andritz 91,8 Millionen Euro Konzernergebnis, um 2,9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Umsatz legte um 1,7 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro zu. Die Auftragseingänge summierten sich auf 3,6 Milliarden Euro, um 54,3 Prozent mehr als im Vergleichsquartal. Ende März lag der Auftragsbestand bei 12,4 Milliarden Euro, was einen Anstieg um 18,3 Prozent im Jahresabstand und einen neuen Rekordwert bedeutet.
Die Auftragseingänge erreichten ein Rekordniveau, vor allem dank mehrerer mittelgroßer Aufträge im Geschäftsfeld Wasserkraft. Das erste Quartal dürfe zwar nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden, Andritz erwartet aber „eine Rückkehr zum Wachstum und einen Umsatz in einer Spanne von 8,0 bis 8,3 Milliarden Euro“. 2025 betrug der Umsatz laut APA 7,9 Milliarden Euro.
Wir beobachten die möglichen Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen in wichtigen Endmärkten aufmerksam.

Joachim Schönbeck
Vorstandsvorsitzender Andritz AG
Bild: Ian Ehm
Vorstandsvorsitzender Joachim Schönbeck erklärt: „Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit hatten wir einen sehr soliden Start in dieses Jahr. Der Rekordauftragseingang unterstreicht die weiterhin starke Nachfrage nach unseren Lösungen im Bereich erneuerbarer Energien deutlich. Wir beobachten die möglichen Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen in wichtigen Endmärkten jedoch aufmerksam.“
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