Raiffeisen-Bilanz

Bankenchef Alge in Summe „mit Ergebnis zufrieden“

Vorarlberg
28.04.2026 16:00
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Sinkende Zinsen, geopolitische Unsicherheiten und anhaltender Kostendruck prägten 2025 das Geschäft der Vorarlberger Raiffeisenbanken. Mit den Hürden kamen die Banker aber offensichtlich ganz gut klar.

Die Raiffeisenbankengruppe Vorarlberg hat im Geschäftsjahr 2025 ein Betriebsergebnis in Höhe von 163,1 Millionen Euro (2024: 202,4 Millionen), ein Ergebnis nach Risiko (EGT) von 149 Millionen Euro (2024: 148,4 Millionen) sowie ein Ergebnis nach Steuern von 112,9 Millionen Euro (2024: 113 Millionen) erzielt. Der Vorstandsvorsitzende der Vorarlberger Raiffeisenbanken, Michael Alge, zeigte sich „in Summe zufrieden“. Für Private wie Unternehmen seien die Rahmenbedingungen herausfordernd gewesen – und seien es nach wie vor.

Wertberichtigungen vorgenommen
Die Betriebserträge gingen aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus von 443,3 auf 397,3 Millionen Euro zurück. Darauf habe man mit einem konsequenten Kostenmanagement geantwortet, erklärte Alge. Auch sei man mit dem Risiko-Ergebnis sehr zufrieden, man habe lediglich Wertberichtigungen im Ausmaß von 19 Millionen Euro vornehmen müssen – und das bei Forderungen an Kunden in Höhe von 10,24 Milliarden Euro. Das Volumen der Einlagen wuchs auf 8,85 Milliarden Euro an, das verwaltete Kundenvermögen belief sich 2025 auf insgesamt 12,3 Milliarden Euro.

In Sachen Neukredite wurden im vergangenen Jahr 1,57 Milliarden Euro vergeben, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus, aber vom Niveau von 2022 (1,92 Milliarden) aber noch ein Stück entfernt. Auf den privaten Wohnbau entfielen davon 394 Millionen Euro. Dieser Sektor zog damit zum dritten Mal in Folge an, das erreichte Volumen entsprach aber nur in etwa der Hälfte von jenem im Jahr 2022 (790 Millionen).

Baukredite mit fixen Zinsen
Raiffeisen investiert als Bauherr aktuell in mehrere Wohnbau- und Infrastrukturprojekte. Außerdem wird für Personen unter 40 Jahren auch ein Wohnbaukredit mit Zinsrabatt und fixen Zinsen angeboten. „Die Investition in ein eigenes Heim ist die wichtigste Entscheidung für die Pension“, sagte Alge. Ebenso riet er zu Anlagen in Aktien. „Es wird zu wenig über den Zinseszinseffekt gesprochen: Der ist ein Wunder“, stellte der Vorstandsvorsitzende fest. Auch bei angelegten Kleinbeträgen könne der Zinseffekt über die Jahre „große Kraft“ entfalten.

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