Beim diesjährigen Eurovision Song Contest werden sehr viele Lieder nicht auf Englisch, sondern in der Originalsprache gesungen. Bestimmte Wörter kamen und kommen aber immer wieder vor, wie jetzt eine Analyse der Siegertitel seit 1956 zeigt.
An erster Stelle liegt „Love“. In diesem Jahr findet sich das Wort hingegen abgeschlagen auf dem achten Platz mit 26 Nennungen unter allen 35 Songs. Damit liegt „Love“ noch hinter dem „Choke“, „Würgen“, aus Rumänien, das gleich 30 Mal als Appell vorkommt. Untersucht wurde, wie oft ein bestimmter Begriff insgesamt vorkommt, nicht in wie vielen Liedern er sich findet. Ganz vorn liegt in diesem Jahr „Ferto“ (in etwa „Her damit“) des Griechen Akylas, das ganze 72 Mal in der Stadthalle erklingen wird – pro Auftritt.
Die heimischen ESC-Teste und die internationalen Song-Contest-Libretti liegen weit auseinander. Einzig „Love“ liegt jeweils an der ersten Stelle. Auf Platz zwei des Österreich-Rankings landet „Welt“, bei den gesamten Siegertiteln schafft es „World“ nur auf den 147. Rang. „Life“ ist hierzulande auf dem fünften Platz, international nur auf Platz 97.
„Woki“ und „Popo“ Alleinstellungsmerkmal
Darüber hinaus gibt es die großen alpinen Eigenheiten, die ESC-Österreich vor allem den Trackshittaz und Lizzi Engstler zu verdanken hat. „Woki“ hat sich mit dem vierten Platz ebenso eine Topplatzierung gesichert wie „Popo“ (Platz zehn). Das anglophile Pendant „Shake“ findet sich indes auf Platz 1968, während es „Butt“ nicht einmal unter die von der APA ausgewerteten Top 2341 geschafft hat. Auch „Sunday“ findet sich ebenso wenig unter den Siegersongs wie „Hurricane“, wohingegen „Sonntag“ sich dank Engstlers Duo Mess auf Platz sechs der Österreich-Liste verschoben hat und „Hurricane“ Platz neun belegt – letzteres ein Verdienst der Band Westend 1983.
Die Semi-Finalshows sind am 12. und 14. Mai 2026, das Finale ist für den 16. Mai in der Wiener Stadthalle geplant.
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