Im österreichischen Radsport führt derzeit kein Weg am „Team Vorarlberg“ vorbei. Die Continental-Equipe von Manager Thomas Kofler ist nach den ersten beiden Rennen der Road Cycling League Austria nicht nur auf dem besten Weg, den Titel in der Teamwertung zu verteidigen. Auch in der Einzelwertung hat man vier Fahrer in den Top-5. Da kommt das Heimrennen am 1. Mai gerade recht.
Nach seinem Sieg beim Eröffnungsrennen war Tobias Nolde (D) auch bei der zweiten Station der Rad-Bundesliga zur Stelle und gewann in Wels das Kirschblütenrennen. „Wir kommen in Schwung“, kommentiert Paul Renger, Sportdirektor des „Team Vorarlberg“, die Leistung seines Schützlings und der gesamten Équipe. Wobei Rengers Worte untertrieben wirken, sieht man sich die Resultate und Zwischenstände genauer an.
Die Mannschaftswertung führt die Continental-Équipe von Mastermind Thomas Kofler mit dem Punktemaximum von 60 Zählern zehn Punkte vor der oberösterreichischen „Schwingshandl“-Truppe an und ist damit auf Kurs Titelverteidigung in der „Road Cycling League Austria“. Nolde liegt in der Einzelwertung mit 420 Punkten bereits 174 Zähler vor Paul Buschek (Schwingshandl). Auf den Rängen drei bis fünf lauern mit Emanuel Zangerle, Philipp Hofbauer und Dominik Röber (D) drei weitere „Vorarlberger“.
Ideale Voraussetzung im Kampf um Gesamtsieg
„Dass Tobi so einschlägt, Vollgas fährt und in Wels auch nach der Tour of the Alps noch gewinnen kann, war perfekt. Für die bergigen Rennen, die jetzt kommen, haben wir damit eine ideale Ausgangslage, dass das Trikot zwar wechseln kann, aber trotzdem bei uns im Team bleibt“, erklärt Renger, der vor der Saison den Sieg in der Bundesliga-Einzelwertung als eines der großen Ziele ausgegeben hatte.
Ende der Durststrecke in Sicht
Der nächste Schritt dazu soll bereits am Freitag folgen, wenn in Nenzing die 15. Auflage des „GP Vorarlberg“ steigt, bei dem man seit 2019 – damals triumphierte Colin Stüssi (Sz) – auf einen Heimsieg wartet. Wie stehen die Chancen auf ein Ende dieser Durststrecke, Herr Renger? „Wenn es jetzt nicht funktioniert, weiß ich nicht, mit welcher Mannschaft es sonst funktionieren soll...“
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