In der vergangenen Woche haben die Lustenauer Gemeindevertreter den Rechnungsabschluss 2025 beschlossen. Die Zahlen sehen ziemlich traurig aus und haben Bürgermeister Patrick Wiedl dazu veranlasst, einen strengen Sparkurs einzuschlagen.
Die Eckdaten für den Rechnungsabschluss 2025 bestätigen die Dringlichkeit des Sparkurses, der eingeschlagen wurde, damit Lustenau wieder zu finanzieller Stärke kommt, resümierte Bürgermeister Patrick Wiedl. Die Zahlen lesen sich in der Tat wenig erfreulich. So belief sich die Budgetsumme auf 125,3 Millionen Euro, davon wurden 26,7 Millionen Euro in verschiedenste Projekte wie beispielsweise in den Bau des „Campus Rotkreuz“ (9,6 Millionen Euro) oder in den Bau des Reichshofstadion (7,6 Millionen Euro) investiert. Weitere 2,6 Millionen Euro flossen in den Kauf von Vermögen und wurden beispielsweise für Grundstückskäufe verwendet.
Fettes Minus bei frei verfügbaren Mitteln
Besonders dramatisch: Die frei verfügbaren Mittel beliefen sich mit Jahresende 2025 auf -4,6 Millionen Euro. Damit beläuft sich die Nettoneuverschuldung auf gut 18 Millionen Euro, die Gesamtverschuldung hat inzwischen die beachtliche Summe von 121,7 Millionen Euro erreicht. Um sofort Kosten einzusparen, habe man alle laufenden Bauprojekte auf Einsparpotenziale untersucht und dort, wo es möglich war, umgesetzt, betonte Wiedl. Bei den Stellennachbesetzungen in der Verwaltung sei man um Effizienz bemüht gewesen. Auf diese Weise seien so schon zwei Millionen Euro eingespart worden. Zudem wurden mit dem Land Vorarlberg Verhandlungen für ausstehende Fördermittel geführt, damit man finanziell stabile Voraussetzungen habe.
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