Ekel-Alarm

Körperteile von Reh lagen tagelang mitten im Ort

Niederösterreich
27.04.2026 13:00

Schockfund im Dorfzentrum von Niederhollabrunn: Kinder mussten an Körperteilen von Reh vorbei!

Ein grausiger Fund mitten im Dorf sorgt für Aufregung und viele offene Fragen! Denn über längere Zeit lagen Teile eines toten Rehs gut sichtbar am Weg – genau dort, wo Kinder täglich zur Schule und in den Kindergarten gehen. Jetzt wird der Ruf nach Aufklärung immer lauter.

Was sich wie eine Szene aus der Wildnis anhört, spielte sich mitten im Zentrum mit Blick auf die Kirche ab! Denn lagen die Überreste des Wildes offen herum. Fußgänger, Radfahrer, Autos und landwirtschaftliche Fahrzeuge passieren täglich genau diese Stelle. ,Ich konnte Teile der Decke, also des Felles, erkennen und auch den Lauf, wie wir Waidmänner das Bein dieses Waldbewohners nennen’ schildert Leo Reim, beeidetes Forstaufsichtsorgan und arbor passionierter Jäger, den verstörenden Anblick.

Rätsel um die Herkunft
Woher die Überreste stammen, ist völlig unklar. Beim Transport verloren gegangen? Unfall? Oder gar Wilderei? Reguläres Erlegen schließt Reim aus. Denn im bewohnten Gebiet muss die Jagd ruhen! Sicher ist nur: Ohne den restlichen Tierkörper wird die Ursache kaum zweifelsfrei geklärt werden können.

Für Experten steht fest: Jedes erlegte oder verendete Wild gehört dokumentiert und muss den Jagdleitet gemeldet werden! Gerade in einem ökologisch sensiblen Revier wie rund um Niederhollabrunn ist das keine Nebensache, sondern Pflicht.

Wildereralarm in der Region
Der aktuelle Fund ist kein Einzelfall. Bereits im Frühjahr hatten – wie berichtet - mehrere tote Rehe auf Feldern der Region für Alarm gesorgt. Drei Tiere wurden damals unter verdächtigen Umständen entdeckt. Die Sorge vor Wilderei steht seither im Raum. Dass nun erneut Teile eines Wildtiers auftauchen – diesmal mitten im Ort – gießt zusätzlich Öl ins Feuer.

Unangenehmer Anblick: Überreste eines Rehes lagen tagelang auf der selbe Stelle.
Unangenehmer Anblick: Überreste eines Rehes lagen tagelang auf der selbe Stelle.(Bild: Leo Reim)

Ungewöhnliche Stille am Fundort
Noch am Vormittag des 24. April lagen die Rehfragmente unverändert am Fundort. Auffällig: Kein einziges Aas fressendes Tier hatte sich daran zu schaffen gemacht. Weder Marder noch Greifvögel oder Füchse waren zu sehen.

Für Kenner ein weiteres Indiz, dass die Überreste nicht auf natürliche Weise dorthin gelangt sein dürften. „Ein Fuchs oder Raubvogel wird kaum mitten im Ortsgebiet Beute machen“, heißt es.

Plötzlich verschwunden
Dann die überraschende Wende: die Kadaverteile wurden plötzlich entfernt. Wer sie entsorgt hat, ist unklar. Ebenso offen bleibt, ob auch der restliche Kadaver noch gefunden wird.

Zurück bleibt ein mulmiges Gefühl – und viele Fragen. Vor allem Eltern zeigen sich besorgt: Dass Kinder tagelang an verwesenden Tierteilen vorbeigehen mussten, sorgt für Unverständnis. Jetzt fordern Bürger und Experten lückenlose Aufklärung. Denn eines ist klar: Was hier passiert ist, darf sich nicht wiederholen.

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