Das 0:3 in Linz war eigentlich nicht das Ergebnis, das sich die Rheindörfler im letzten Spiel vor dem großen Cupfinale gegen den LASK am 1. Mai gewünscht hatten. Jetzt gilt es für das Team von Coach Ognjen Zaric, die Köpfe möglichst schnell wieder freizubekommen.
Die Generalprobe ist missglückt, was kann man sich jetzt von der Premiere der Altacher im Cupfinale erwarten. Ein Auftritt am 1. Mai wie jener am Freitagabend bei BW Linz hätte wohl zur Folge, dass die Vorarlberger dann vom anderen Linzer Team LASK in Klagenfurt ähnlich abgewatscht werden. „Wir waren nicht bereit für dieses Spiel, vor allem im Kopf nicht“, stellte SCRA-Kapitän Lukas Jäger nach dem 0:3 in Linz fest. Was dann doch verwunderlich war, weil die Abstiegsgefahr für die Rheindörfler noch immer – zumindest latent – vorhanden ist.
Sportdirektor Philipp Netzer hatte schon zur Pause, als es noch 0:0 stand, ein mulmiges Gefühl: „Was wir bis jetzt gespielt haben, passt noch ganz und gar nicht. Wir müssen zulegen, sonst gehen sich hier keine Punkte aus“, meinte der Lochauer im Pauseninterview bei SKY. Zugelegt haben dann aber die Linzer, die die Altacher mit drei Bilderbuchtoren in die Knie zwangen. Auf der anderen Seite haben die Vorarlberger erstmals in der 90. Minute das Tor der Linzer getroffen, Hrstic hämmerte den Ball an die Latte.
Dass ohne den zu Hause gebliebenen Patrick Greil mit der Altacher Offensive kein Staat zu machen ist, war auch in Linz keine Überraschung. Nun hat die Zaric-Elf eine Woche Zeit, um das Geschehen in der Stahlstadt zu verarbeiten, und vor allem auch wieder abzuschütteln.
Köpfe freimachen
Denn jetzt gilt es, die Köpfe freizumachen für das Cupfinale. Heute haben die Spieler frei, ab Montag gilt der Fokus dem Pokal. Und damit auch einer möglichen Qualifikation für den Europacup. Wobei sich nur der Sieger qualifiziert. Der Verlierer hat keine Chance. Bei einem Double des LASK wäre Altach als Loser nicht qualifiziert. Dann bliebe den Vorarlbergern nur der Weg über die Bundesligarelegation, in der zuerst die beiden Ersten der Qualifikationsgruppe gegeneinander antreten. Der Sieger spielt dann gegen den Fünften der Meistergruppe.
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