Eigentlich hatten die Bregenzer den Punkt gegen Wels fast fixiert gehabt, Nicolas Rossi traf in der 88. Minute zum 2:2-Ausgleich. Dann aber erlebte die Defensive der Festspielstädter einen Komplettaussetzer – und kassierte so in der Nachspielzeit doch noch das 2:3.
Zum Start der Partie wurden die Bregenzer gleich kalt geduscht. Schon in der ersten Minute sorgte ein langer Einwurf in den Strafraum erst für Chaos, dann für das 0:1 für Wels – Marec Svec kam mutterseelenallein am Elferpunkt zum Abschluss, schob problemlos ein. Ein früher Schock, den die Elf von Andreas Heraf aber schnell abzuhaken versuchte. In Minute zwölf prüfte Kapitän Johannes Tartarotti Wels-Goalie Kilian Schröcker mit einem Freistoß, der konnte klären.
Auch im Rest von Hälfte Eins versuchten die Festspielstädter, Druck zu machen. Wels beschränkte sich meist auf Konter und wartete auf Bregenzer Fehler. Doch die kamen vorerst nicht, im Gegenteil. Jan Stefanon zog nach einem schnellen Gegenstoß aus knapp 25 Metern Entfernung zentral ab und versenkte die Kugel sehenswert via Lattenpendler zum 1:1-Ausgleich (43.).
In der zweiten Hälfte blieb die Partie vorerst offen. Bis Bregenz nach einem eigenen Freistoß in der gegnerischen Hälfte ins offene Messer lief. Wels konterte schnell, die Defensive der Hausherren kam nicht schnell genug zurück. Sebastian Malinowski stellte den Vorsprung für die Gäste wieder her (57.).
In der Nachspielzeit
Dann aber kam noch der Auftritt des eingewechselten Nicolas Rossi – der Brasilianer hämmerte die Kugel kurz vor Ende zum 2:2 in die Kreuzecke (88.) und sicherte Bregenz doch noch einen vermeintlichen Punkt. Den man aber in der Nachspielzeit doch wieder verlor. Denn da verteidigte die schwarz-weiße Defensive noch einmal katastrophal und kassierte so noch das 2:3 – Lukas Tischler traf in der dritten Minute der Nachspielzeit. Und Bregenz musste mit der 13. Saisonniederlage vom eigenen Platz.
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