Tschernobyl-Erinnerung

Öko-Energie als Bollwerk gegen strahlende Gefahr

Niederösterreich
24.04.2026 06:28

Knapp vor dem 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl schlägt Niederösterreichs Politspitze wegen der Atomgefahren an unseren Grenzen Alarm!

Auch vier Jahrzehnte nach der nuklearen Katastrophe im damals russischen Tschernobyl am 26. April 1986 sitzt im weiten Land der Schock noch immer tief – und er wird von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf bewusst wachgehalten. „Eine unkontrollierbare Gefahr mit Folgen über Generationen hinweg“, nennen sie die Atomkraft – und sehen das weite Land als Gegenmodell.

Strom aus erneuerbaren Quellen
Tatsächlich verweist das ÖVP-Duo selbstbewusst auf Zahlen: Schon seit Jahren produziere Niederösterreich rechnerisch mehr Strom aus erneuerbaren Quellen, als im Land verbraucht wird. Wasserkraft, Wind, Sonne und Biomasse bilden das Rückgrat – und sollen nicht nur Klimaschutz bringen, sondern auch Unabhängigkeit und stabile Preise sichern. „Was früher als mutig galt, ist heute unsere Stärke“, so Mikl-Leitner mit Blick auf die Zwentendorf-Volksabstimmung von 1978.

Doch während Niederösterreich den Ausstieg lebt, wächst jenseits der Grenze die Sorge: Alte Reaktoren im tschechischen Dukovany sollen trotz aller Gefahren weiterlaufen, in der Slowakei werden Schrottmeiler massiv ausgebaut. Und auch in der brandgefährlichen Meiler-Landschaft in Temelin ist kein nukleares Ende in Sicht! Für Mikl-Leitner ist das alles „ein Spiel mit dem bedrohlichem Risiko.“ Die Forderung aus St. Pölten ist glasklar und kompromisslos – ein Umdenken in ganz Europa, vor allem aber in der EU-Zentrale in Brüssel!

Gemeinsam gegen die gefährliche Atomkraft: Mikl-Leitner und Pernkopf fordern ein Umdenken „auch ...
Gemeinsam gegen die gefährliche Atomkraft: Mikl-Leitner und Pernkopf fordern ein Umdenken „auch in der EU-Zentrale in Brüssel!“(Bild: NLK Pfeiffer)

Gleichzeitig versucht man hierzulande, die Energiewende im Alltag spürbar zu machen. Neue Strommarkt-Regeln sollen die Preise drücken, die EVN prescht vor. Pernkopf spricht von einer „Ökostrom-Lokomotive“, die längst nicht nur das eigene Bundesland versorgt.

„Wir setzen auf moderne Speichertechnologien, flexible Tarife und gezielte Forschung, um Stromproduktion und -verbrauch noch besser zu verbinden. Niederösterreich wird damit auch künftig Vorreiter der Energiewende in Europa bleiben“, betonen Mikl-Leitner und Pernkopf.

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