„Vorbildlich“

Greenpeace-Lob für Kampf gegen Asbest in NÖ

Niederösterreich
24.04.2026 13:00

Ein aktueller Check von Greenpeace zeigt, dass das Niederösterreich bei der Sanierung belasteter Standorte vorbildlich vorangeht – ganz im Gegensatz zu anderen Bundesländern!

Die Bilanz ist in der Ökotat deutlich: In Niederösterreich wurden fast alle bekannten Asbest-Fundorte bereits fachgerecht gesichert oder saniert. Damit setzt das Land ein klares Zeichen im Hinblick auf Gesundheitsschutz und Verantwortung. Weniger erfreulich sieht es hingegen im Burgenland und in der Steiermark aus. Dort liegen teils noch immer gefährliche Asbestreste offen – etwa faustgroße Brocken nahe einer Kinderkrippe in Oberwart oder belasteter Asphalt bei einem Skatepark in Rechnitz.

Burgenland und Steiermark in der Kritik
„Es ist unverständlich, dass öffentliche Stellen hier kaum handeln“, kritisiert Greenpeace-Umweltchemiker Herwig Schuster. Während Unternehmen wie ASFINAG, ÖBB oder Handelsketten längst reagiert hätten, würden Behörden das Problem vielfach kleinreden. Einziger Lichtblick in der Steiermark: die Gemeinde Neudau, wo der belastete Rollsplitt rasch entfernt wurde.

Besonders brisant: Beim Skatepark in Rechnitz zeigen neue Untersuchungen massive Abnutzungsspuren genau dort, wo Asbest im Asphalt steckt – eine potenzielle Gefahr für Nutzer. Greenpeace fordert daher umgehend Sperren und Sanierungen an sensiblen Orten.

Klar ist: Auch der Bund ist gefordert, etwa bei Entsorgung und Finanzierung. Doch eines zeigt der Vergleich deutlich – Niederösterreich macht vor, wie rasches Handeln im Sinne der Bevölkerung funktioniert.

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