Salzburg ist nach wie vor ein teures Pflaster und reiht sich 2025 hinter Wien auf dem unrühmlichen zweiten Platz bei den Preisen der Einfamilienhäuser ein. Wie eine Vollerhebung des Immobilienriesen ReMax zeigt, mussten Salzburger im Vorjahr dafür im Schnitt 678.106 Euro hinblättern.
Dennoch wurden im Bundesland im vergangenen Jahr wieder mehr Häuser verkauft. Insgesamt wechselten 492 dabei den Besitzer – was ein Plus von 24,2 Prozent gegenüber 2024 bedeutet. Bei den Durchschnittspreisen verdrängte Salzburg Tirol vom unrühmlichen zweiten Platz in Österreich.
Wohl auch deshalb bescherte das Jahr 2025 der Branche einen neuen Umsatzrekord in Höhe von 374 Millionen Euro. Damit wurde die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2022 deutlich geschlagen. Damals lag der Umsatz bei 332 Millionen Euro.
Spitzenreiter bei den Preisen im Bundesland ist die Stadt Salzburg. Dennoch wurden Einfamilienhäuser hier im Vergleich zu 2024 um 20,7 Prozent billiger. Im Schnitt sind hier aber noch immer 979.049 Euro nötig. Auch im Flachgau ging es mit den Preisen nach unten. Dort müssen künftige Hausbesitzer 620.861 Euro hinblättern, was immerhin einem Minus von 7,1 Prozent entspricht.
Deutlich teurer wurde es mit einem Plus von 16,4 Prozent hingegen im Pinzgau. Dort lag der Durchschnittspreis letztes Jahr bei 755.909 Euro, gefolgt vom Pongau mit 635.861 Euro (Plus 11,2 Prozent) und dem Tennengau mit 621.743 Euro (Plus 10,6 Prozent). Im Lungau zogen die Preise ebenfalls an: sie erreichten einen Schnitt von 379.385 Euro und damit ein Plus von 15,8 Prozent.
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