Die Fans von Real Madrid dürften Eduardo Camavinga dessen Gelb-Rot-Aktion gegen den FC Bayern nicht so ganz verzeihen können. Beim 2:1-Sieg gegen Alaves musste sich der Franzose im eigenen Stadion Pfiffe gefallen lassen ...
Zur Erinnerung: Vor einer Woche hatte sich Camavinga im Champions-League-Spiel gegen die Münchner beim Stand von 3:2 für Real nach einem Foulspiel geweigert, den Bayern den Ball auszuhändigen. Stattdessen dribbelte der Mittelfeldspieler das Leder vor sich her, um es anschließend in die Hand zu nehmen und so weitere Sekunden herauszuholen. Für Schiedsrichter Slavko Vincic zu viel des Guten, er schickte den bereits vorbestraften Camavinga in der 86. Spielminute mit Gelb-Rot vom Platz.
Titellose Saison?
Nur drei Minuten später klingelte es im Kasten der „Königlichen“, in der Nachspielzeit machte Michael Olise dann den Sack zu. Trotz dreimaliger Führung mussten die Madrilenen ihre Koffer packen, Camavinga und Co. werden die Saison damit wohl ohne Titel beenden.
Zwar entschuldigte sich der 23-Jährige bereits via Instagram bei den Anhängern von Real, so ganz verziehen scheint die Sache jedoch noch nicht. Als Camavinga am Dienstag in der 64. Minute für Aurelien Tchouameni eingewechselt wurde, ertönten laute Pfiffe im Bernabeu. Auch bei seinen Ballkontakten bekam der Franzose unmissverständlich zu spüren, was die Zuschauer von seiner Aktion in München halten ...
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