Harald Cerny fiebert mit dem FC Bayern mit, freut sich auf Österreich in den USA. Der WM-Teilnehmer 1998 adelt Konrad Laimer und das ÖFB-Mittelfeld.
Für die Bayern bestritt Harald Cerny 17 seiner 254 Partien in der deutschen Bundesliga, fiebert mit seinem Ex-Klub auch heute mit. „Wenn man sich die jüngsten Auftritte beider Teams ansieht, dürfte es nur einen Sieger geben“, sieht der WM-Teilnehmer von 1998 die Münchner vor dem Cup-Halbfinale in Leverkusen in der Favoritenrolle. Der 52-Jährige betreibt mit zwei Partnern die Spielerberater-Agentur Playvolution Management, meint über ...
Bayerns Triple-Chance:
Stufe ich als gut ein. Das Double ist, so wie sie aufgestellt sind, fast ein Muss. Das Halbfinale in der Champions League gegen Paris SG wird eine richtig harte Nuss, aber in der jetzigen Verfassung traue ich ihnen zu, dass sie die knacken.
Konrad Laimer:
Spielt eine unglaubliche Saison! Was er an Laufwegen und Zweikämpfen für die Bayern und Österreich abspult, da ziehe ich den Hut. Er zählt in München zu jenen, die nicht immer im Fokus stehen. Du merkst daher erst, wie gut er ist, wenn er nicht auf dem Platz steht.
die WM 1998:
Viele super schöne Erinnerungen, sportlich haben wir mit Österreich leider die Qualität nicht auf den Platz gekriegt. Du genießt bei der Endrunde alles: die Fahrt zum Stadion, die Fans, die Hymne vorm Spiel – da wird dir die Dimension richtig bewusst.
das erste WM-Spiel:
Wird gegen Jordanien extrem wichtig, da braucht es nebst dem Sieg auch eine gute Leistung. Wenn du dich 1:0 durchwurschtelst, schlecht gespielt hast, bleibt das in den Köpfen. Auf die leichte Schulter nehmen dürfen wir den Gegner keinesfalls. Es ist für alle die WM-Premiere, da spielt Aufregung natürlich eine Rolle. Doch wenn wir alles auf dem Platz lassen, sollte nichts in die Hosen gehen.
Argentinien:
Mit drei Punkten am Konto in dieses Highlight reinzugehen, wäre cool. Nicht, weil du locker drauf los spielen kannst, aber doch auch das Motto „lass uns schauen, was möglich ist“ anwenden kannst.
Österreichs Chancen:
Um die Vorrunde mache ich mir keine Sorgen. Allein im Mittelfeld hat Ralf Rangnick ein Überangebot an extrem guter Qualität, das wird eine wahre Challenge, die richtigen rauszufiltern. Spanien zum Start der K.o-Phase wäre nicht so ideal, aber auf alle Fälle ein geiles Spiel.
die Teams 1998 & 2026:
Fußballerisch wäre es vergleichbar, doch was die Burschen an Intensität gepaart mit technischer Qualität heute auf den Rasen bringen, ist imponierend. Wenn ich allein an die vielen Richtungswechsel pro Match in höchstem Tempo denke. Das heutige österreichische Team würde jenes von 1998 besiegen – einzig Toni Polster sieht das vermutlich anders (lacht).
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