Überfüllte Notfallaufnahmen sind mittlerweile keine Seltenheit mehr und nicht selten sitzen Personen dort, obwohl sie beim Hausarzt besser aufgehoben wären. Deshalb musste die Ambulanz am Kepler Universitätsklinikum auch erweitert werden. Peter Binder (SPÖ) hofft auf eine noch größere Lösung.
Weil immer mehr Patienten in der Notaufnahme landen, obwohl sie eigentlich beim Hausarzt besser aufgehoben wären, wurden am Linzer Kepler Klinikum jetzt zusätzliche Räumlichkeiten geschaffen.
Dringlichkeitsantrag eingebracht
Laut dem SPÖ-Gesundheitssprecher Peter Binder sei dieses Problem aber schon länger bekannt: „Interessant ist, dass wir als Sozialdemokraten im September des Vorjahres einen Dringlichkeitsantrag eingebracht haben, mit dem wir die Gesundheitsreferentin aufgefordert haben, nach dem Vorbild von Erstversorgungsambulanzen des Wiener Gesundheitsfonds eine ähnlich vorgelagerte, allgemeinmedizinische Abklärungs- und Behandlungseinrichtung für die oberösterreichischen Krankenanstalten zu konzipieren.“
Der dringliche Beschluss wurde aber abgelehnt und landete im Unterausschuss. „Ich begrüße diese Einrichtung am Universitätsklinikum sehr. Ich hoffe aber, dass es sich dabei nur um eine Übergangslösung handelt, bis man eine richtig konzipierte Erstversorgungsambulanz errichtet“, so Binder.
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