Überraschende Wende

Hauptplatz-Hammer: Darum verzögert sich der Umbau

Oberösterreich
17.04.2026 12:51

Paukenschlag rund um den Linzer Hauptplatz: Der große Umbau verzögert sich – und zwar deutlich. Statt wie angekündigt im Herbst 2026 rollen die Bagger nun frühestens im Frühjahr 2027 an. Der Grund liegt ausgerechnet dort, wo ihn kaum jemand sieht: unter der Oberfläche – und der hat es in sich.

Was ursprünglich als optische und funktionale Neugestaltung gedacht war, entpuppt sich plötzlich als deutlich größeres Bauvorhaben. Bei Untersuchungen wurde klar, dass die Abdichtung der Tiefgaragendecke unter weiten Teilen des Platzes dringend saniert werden muss. Ohne diese zusätzlichen Arbeiten wäre ein nachhaltiger Umbau kaum möglich. Die Stadt zieht deshalb die Reißleine und kombiniert die notwendigen Eingriffe gleich mit der geplanten Neupflasterung. Die Devise: lieber einmal alles aufreißen als später die nächste Baustelle mitten im Zentrum.

„Neuer Zeitplan gibt allen Klarheit“
Für SP-Stadtchef Dietmar Prammer ist die Verzögerung zwar heikel, aber alternativlos. Er stellt sich klar hinter den neuen Kurs: „Wir verschieben den Umbau nicht, weil das Projekt an Bedeutung verliert, sondern weil wir jetzt die zusätzlichen Arbeiten mitdenken, die für eine langfristig sinnvolle Umsetzung notwendig sind. Die Neugestaltung des Hauptplatzes betrifft nicht nur die Platzfläche, sondern auch die bauliche Substanz unter dem Platz. Der neue Zeitplan schafft damit eine verlässliche Grundlage und gibt Betrieben, Anrainern und Veranstaltern Klarheit.“

Bauzeit bleibt bei rund zwei Jahren
Offiziell soll die Bauzeit trotz des erweiterten Umfangs weiterhin bei rund zwei Jahren bleiben. Möglich machen soll das ein straffer Ablauf in zwei großen Etappen: 2027 wird zunächst die Ostseite des Platzes umgebaut, 2028 folgt die Westseite. Hinter den Kulissen ist jedoch klar, dass ohne diese Anpassung deutlich längere Bauzeiten gedroht hätten. Bis zu dreieinhalb Jahre standen im Raum – auch deshalb, weil Veranstaltungen, Märkte und andere Nutzungen immer wieder Platz beanspruchen und Baustellen verkleinern würden.

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