Steigende Kosten machen den heimischen Unternehmen quer durch alle Branchen zu schaffen. Ein wesentlicher Faktor sind mittlerweile die Treibstoffpreise. Die Wirtschaftskammer NÖ fordert daher die rasche Einführung eines „Gewerbediesels“.
Um mehr als 40 Prozent ist der Dieselpreis seit Beginn dieses Jahres gestiegen. „Für viele Unternehmen ist das kenie normale Schwankung mehr, sondern bereits eine echte Existenzbedrohung“, sagt Wolfgang Ecker. Der Präsident der NÖ-Wirtschaftskammer (WKNÖ) fordert einen „Gewerbediesel“.
Spritpreisbremse ungeeignet
Eine Senkung der Treibstoffpreise sei das Gebot der Stunde. Allerdings ist die seit April geltende Spritpreisbremse für den Wirtschaftskämmerer ein ungeeignetes Instrument: „Der Staat darf nicht damit beginnen, in den freien Markt einzugreifen.“ Das untergrabe den freien Wettbewerb und schaffe Unsicherheit. Ecker: „Das ist ein echter Tabu-Bruch!“
Die geltende Spritpreisbremse ist ein Tabu-Bruch und bringt bei weitem zu wenig Entlastung

Wolfgang Ecker, Präsident der WKNÖ
Bild: Mag. Rita Newman
Pauschale Rückvergütung
Der WKNÖ-Präsident fordert stattdessen, dass die durch die Preisexplosion bei Diesel erhöhten Staatseinnahmen 1:1 zurückgegeben werden. Und zwar durch die Senkung der Mineralölsteuer sowie das Aussetzen der CO2-Bepreisung in Form einer pauschalen Rückvergütung. Die Ersparnis beim aktuellen Preisniveau: 205 Euro pro 1000 Liter getanktem Diesel.
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