Die Jungbullen verpflichteten kürzlich Josh O’Dwyer aus Irland. Seine Vorgänger setzten sich in Salzburg jedoch nicht durch, die „Krone“ gibt einen Überblick über die Fehlkäufe Lieferings. Sonntag warten die Wölfe in St. Pölten.
Was haben Mo Camara, Diadie Samassekou, Sekou Koita oder Patson Daka gemeinsam? Sie alle wurden einst – als sie nach Salzburg kamen – offiziell von Liefering verpflichtet. Normalerweise werden Talente meistens von Kooperationsklub Red Bull Salzburg gekauft und danach an den Zweitligisten verliehen. Oder sie kommen aus der Akademie hoch. In der Zeit nach den genannten Spielern verpflichtete Liefering jedoch keine künftigen Topspieler mehr. Dass Abdourahmane Barry 2018 von der U19 von Paris Saint-Germain kam, David Schnegg im selben Jahr aus Wattens, Matteo Schablas aus der Bayern-Jugend oder zuletzt Benedict Scharner von Hellas Verona haben viele Beobachter wohl nicht am Radar. Denn diese Spieler hinterließen überhaupt keine Fußstapfen an der Salzach. Wobei Scharner noch hier ist und im Frühjahr mehr Spielzeit bekommt, die er auch teilweise gut nützt. Die Leihe von Seong-bin Jung aus Ulsan (Jp) war sportlich (nur ein Zweitliga-Einsatz) ebenfalls ein Griff ins Klo.
Selbstvertrauen nach Sieg
Diese Woche gab Liefering den Sommertransfer des Iren Josh O’Dwyer (Rovers Academy) bekannt. Der 16-Jährige gilt als großes Mittelfeldtalent. „Wir sind überzeugt, dass wir alle sehr viel Freude mit ihm haben werden in den nächsten Jahren“, meinte Akademieleiter Manfred Pamminger. Ob dem so ist, wird die Zukunft zeigen
Die aktuelle Saison wird O’Dwyer aber noch in Irland zu Ende spielen, muss Liefering noch ohne ihn auskommen.
Sonntag geht es für die Jungbullen zum Aufstiegsanwärter nach St. Pölten. Nach dem 3:1-Erfolg gegen den FAC hat das Team von Trainer Danny Galm wieder Selbstvertrauen getankt.
2. Liga, Sonntag: St. Pölten – Liefering (10.30).
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