Der FC Wacker Innsbruck zog am Dienstagabend in das Viertelfinale des Kerschdorfer Tirol Cup ein. Im Elfmeterschießen setzte er sich gegen den FC Kufstein durch. „Solche Siege müssen wir mitnehmen, um Selbstvertrauen zu tanken“, sagte FCW-Trainer Sebastian Siller. Wen die „Krone“ noch vor die Kamera bekam, sehen Sie auch im Video oben.
„Es war ein typisches Pokalspiel. Wir haben es sehr gut gemacht, uns viele Topchancen herausgearbeitet. Aber es hat dann das Tor gefehlt, um den Sack zuzumachen. Und somit mussten wir ins Elferschießen“, analysierte Sebastian Siller, Trainer des FC Wacker Innsbruck, am Dienstagabend unmittelbar nach Abpfiff der Partie. In derartigen Phasen, in denen sich das Team derzeit befinde, „brauchen wir einfach auch solche Siege, die wir mitnehmen müssen, um Selbstvertrauen zu tanken – und das haben wir heute hoffentlich auch gemacht“, sagte Siller.
„Mich hat es unheimlich gefreut“
„Sehr emotional“ war das Spiel heute für Simon Einwaller, Präsident des FC Kufstein: „Mich hat es unheimlich gefreut, dass wir im Achtelfinale des Kerschdorfer Tirol Cup den FC Wacker Innsbruck als Gegner gezogen haben. Es war ein tolles Spiel mit einer super Stimmung. Ich bin wirklich sehr stolz auf meine Mannschaft und auf die Leistung, die sie gezeigt hat.“ Im Winter habe es einen Trainerwechsel gegeben, seither laufe es „bestens“. Einwaller: „Man hat heute gesehen, dass wir eine Mannschaft am Platz gehabt haben.“
„Der Cup hat eigene Gesetze“
Auch Hannes Rauch, Präsident des FC Wacker Innsbruck, ließ für die „Krone“ das Spiel Revue passieren. „Der Cup hat eigene Gesetze. Wir müssen das 2:0 machen, dann wird es vermutlich ruhiger“, sagte er, „die Mannschaft hat gekämpft, aber sie muss einfach sauberer fertig spielen“. Das Ziel sei klar definiert: „Das Cupfinale ist heuer im Tivoli Stadion Tirol und da wollen wir auch unbedingt hin.“
Es war ein typisches Pokalspiel. Wir haben es sehr gut gemacht, uns viele Topchancen herausgearbeitet. Aber es hat dann das Tor gefehlt, um den Sack zuzumachen.

Sebastian Siller, Trainer FC Wacker Innsbruck
Bild: Christof Birbaumer
„Die Leistung war nicht unbedingt souverän“
Ex-Profi-Kicker Matthias Hattenberger befand sich ebenfalls unter den Zuschauern: „Wer die letzten Spiele des FC Wacker Innsbruck gesehen hat, wird wissen, dass die Leistung nicht unbedingt souverän war. Aber das Team spielt eine tolle Saison, es ist auf Meisterkurs und den Aufstieg in die zweite Liga wird es auch schaffen – man sieht allerdings, dass wenn man 10 bis 15 Prozent weniger gibt, es auch nicht gegen einen FC Kufstein ausreicht, der aufopfernd gekämpft hat.“ Prinzipiell gäbe es laut Hattenberger nicht viele Bundesliga-Vereine in Österreich, die in die Bundesliga gehören. „Der FC Wacker Innsbruck gehört hier eindeutig dazu.“
„Innsbruck ist jener Verein, der am meisten Tradition hat“
Martin Krumschnabel, Bürgermeister von Kufstein, hat für „seinen“ Verein die Daumen gedrückt: „Das war heute eine denkbar knappe Niederlage. Der FC Kufstein hat wirklich gezeigt, dass er eine tolle Mannschaft ist mit einem großen Kämpferherz. Und der FC Wacker Innsbruck war so knapp an einer Niederlage dran, wie es dem Verein wohl selten passiert.“ Er freue sich darüber, wenn es dem FC Wacker Innsbruck gelingen würde, wieder in die heimische Profiliga zurückzukehren. „Innsbruck ist jener Verein in Tirol, der am meisten Tradition hat. Die Rückkehr wäre ein tolles Zeichen“, betonte Krumschnabel.
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