Mehr als 100 Feuerwehrleute standen in Wiener Neustadt am Dienstagabend im Einsatz. Ein Wohnhaus stand in Flammen. Der Besitzer erlitt eine Rauchgasvergiftung. Brennbare Flüssigkeiten und Gaskartuschen in dem Gebäude erschwerten den stundenlangen Löscheinsatz.
Der Notruf in der Wiener Neustädter Feuerwehrzentrale schrillte am Dienstagabend im Sekundentakt – die Anrufer meldeten einen Großbrand in der Gymelsdorfer Vorstadt. Als die ersten Löschmannschaften Minuten später vor Ort eintrafen, bestätigten sie die Meldungen: Ein Wohnhaus stand bereits vom Keller bis zum Dach in Vollbrand.
Anrainer halfen mit
Um ein Überspringen der Flammen auf benachbarte Häuser zu verhindern, mussten rasch Schlauchleitungen verlegt werden. Dabei unterstützten angerückte Polizeibeamte sowie Anrainer die Feuerwehrkräfte, sodass diese sich bereits auf den Kampf gegen die Flammen konzentrieren konnten. Die Gefahr für die umliegenden Liegenschaften konnte daher rasch gebannt werden.
Katze gerettet
Der 58-jährige Bewohner des brennenden Wohnhauses erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde nach der Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert. Seine Katze galt vorerst als vermisst. Der Stubentiger konnte im Laufe des Einsatzes verschreckt, aber wohlbehalten gefunden und in Sicherheit gebracht werden.
103 Einsatzkräfte
Im Haus gelagerte brennbare Flüssigkeiten sowie zahlreiche Gaskartuschen und Batterien stellten zusätzliche Gefahrenquellen bei dem Löscheinsatz dar. Die örtlichen Löschtrupps wurden von Kameraden aus Lanzenkirchen, Katzelsdorf und Eichbüchl unterstützt, die Feuerwehr Weikersdorf übernahm den Bereitschaftsdienst in der Stadt. Letztlich gelang es 103 Feuerwehrleuten, die Flammen einzudämmen. Gegen 2.30 Uhr war der Einsatz vor Ort abgeschlossen. Die Brandursache wird jetzt von der Polizei ermittelt.
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