Das wird Österreichs Studenten schmecken: Ab dem 1. Oktober steht für sie alle täglich ein „warmes und ausgewogenes“ Menü auf den Speiseplänen der Mensen. SPÖ-Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner „servierte“ ihre Pläne für das kulinarische Programm auf einer Pressekonferenz.
Im Wahlkampf forderte SPÖ-Chef Andreas Babler bekanntlich noch ein warmes Gratismittagessen für alle Kinder in den Schulen. Davon fehlt auch nach einem Jahr Regierungsbeteiligung der SPÖ – ebenso wie von der Erbschaftssteuer und weiteren Wahlversprechen – noch jede Spur. Zumindest an den Hochschulen wird bald bereits aber ein ähnliches Projekt umgesetzt: SPÖ-Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner friert in Zeiten der Teuerung jetzt nämlich die Menüpreise an den Mensen sein.
Ausweis als Kriterium
Ab dem Wintersemester (Start am 1. Oktober) wird allen Studenten täglich ein „warmes und ausgewogenes“ Menü um fünf Euro serviert. Die einzige Voraussetzung ist die Teilnahme der jeweiligen Universität am Programm „Mensa 2030“. Die Hochschulen stellen dabei sicher, dass die jeweiligen Mensabetreiber definierte Qualitätsstandards einhalten. Ist dies gewährleistet, erhalten Studierende Zugang zu einem vergünstigten Menü unter fünf Euro – etwa über den Studierendenausweis oder entsprechende Semesterregelungen.
„Studieren darf nicht an finanziellen Belastungen im Alltag scheitern“, betont Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner. Mit dem 5-Euro-Mensa-Menü schaffe man Entlastung und sichere gesundes, leistbares Essen für Studierende, so die Ministerin weiter.
Qualitätskriterien als Kriterium
Das Wissenschaftsministerium unterstützt die Umsetzung finanziell: Wenn die Qualitätskriterien erfüllt werden, erhalten die beteiligten Betriebe eine Abdeckung der Mehrkosten, damit die Studierenden ein vergünstigtes Menü bekommen, lautet der Plan. Parallel dazu sind im laufenden Betrieb Audits vorgesehen, um die Einhaltung der Standards sicherzustellen. Der bestehende Mensabonus der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) bleibt weiterhin für Standorte aufrecht, die nicht am Programm teilnehmen. Welche Hochschulen zum Start teilnehmen, hängt von den jeweiligen Entscheidungen der Universitäten ab. Ziel ist ein schrittweiser Ausbau des Angebots, sodass möglichst viele Studierende in Österreich davon profitieren können, wird im Ministerium betont.
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