Im Vorjahr brach das Geschäft ein – wegen des Rückgangs öffentlicher Förderungen für „grüne“ Heizsysteme sowie der generell angespannten Lage in der Baubranche. Deshalb meldete die Gmunder Firma Hons Energiesysteme Insolvenz an. Die Schulden belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro.
Das Unternehmen wurde 2021 gegründet und hat seinen Sitz in Gmunden in Oberösterreich. Die Firma plant, installiert und wartet Heiz- und Energiesysteme wie Wärmepumpen und Biomasseheizungen. Am Montag wurde über die Hons Energiesysteme GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet, wie die Gläubigerschutzverbände AKV Europa, KSV1870 und Creditreform berichten.
135 Gläubiger
Laut Angaben im Insolvenzantrag liegt die Pleite am schlechten Geschäftsjahr 2025, ausgelöst durch den Rückgang der öffentlichen Förderungen für „grüne“ Heizsysteme sowie die generell schlechte Konjunktur am Bau. Dazu kamen gestiegene Zinsen. All das führte zu einem Schuldenstand von rund 3,4 Millionen Euro bei rund 130 Gläubigern. Zu den Aktiva gibt es noch keine Angaben.
Von der Insolvenz betroffen sind 21 Beschäftigte, davon sieben Arbeiter und 14 Angestellte. „Es ist die Fortführung des Unternehmens und die Entschuldung mit einem 20 %-igen Sanierungsplan geplant“, sagt Petra Wögerbauer vom KSV1870.
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