Neue Straße geplant

Naturjuwel in Tulln massiv unter Asphaltdruck

Niederösterreich
13.04.2026 11:00

Im Bezirk Tulln (NÖ) soll eine Straße durch ein grünes Paradies gewalzt werden. Aus der Bevölkerung und von Fachleuten gibt es aber bereits heftige Protest-Stimmen.

„Zwischen alten Hecken, knorrigen Bäumen und schmalen Wegen droht in der Badesiedlung Greifenstein-Altenberg ein massiver Eingriff. Denn aus gewachsenen Pfaden sollen bis zu sechs Meter breite Straßen werden“, schlägt Ulli Fischer, grüne Nationalratsmandatarin und Vizebürgermeisterin von St. Andrä-Wördern Alarm.

Ihre Sorge ist begreifbar: Wie bereits berichtet, könnten Hecken fallen, Grünflächen verschwinden, gewachsene Lebensräume schrittweise ausgedünnt werden. Was bleibe, wäre ein völlig verändertes Ortsbild – lauter, heißer, schneller. Fischer: „Gerade in Zeiten der Klimakrise ist dieser skrupellose Bodenfraß nicht zu akzeptieren.“

385 Einwendungen aus der Bevölkerung und von Fachleuten, dazu kritische Expertisen aus Recht, Raumplanung und Architektur kommen zum selben Schluss: Eine flächendeckende Straßenverbreiterung, wie sie in den Plänen steht, sei weder notwendig noch zeitgemäß. Und doch hält die Gemeinde scheinbar gegen den Bürgerwillen an den Plänen fest. Mittels Petition versuchen die Anrainer nun, das Ruder herumzureißen.

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