Nach dem Auslaufen seines Vertrags bei Real Madrid ist David Alaba ablösefrei zu haben, mit genügend Interessenten ist zu rechnen. Österreichs Fußball-Teamkapitän will sich in den kommenden Wochen allerdings nicht von Transferspekulationen beeinflussen lassen. „In den letzten Tagen war ich wirklich zu 100 Prozent hier und kann mich voll auf die WM konzentrieren. Was in den nächsten Wochen passiert, kann ich nicht beeinflussen. Ich versuche, ganz im Hier und Jetzt zu sein.“
Er blicke der bevorstehenden Vereinssuche „entspannt“ entgegen, betonte Alaba am Sonntag am ÖFB-Campus in Wien. Der Fokus sei allein auf die bevorstehende Endrunde in Nordamerika gerichtet. „Man merkt in jeder Trainingseinheit und bei jedem Abendessen, wie geil die Stimmung ist, wie wir in diesen Tagen noch enger zusammenrücken. Die Vorfreude ist riesig“, erzählte der Wiener. „Wir haben eine gewisse Lockerheit, die wichtig ist, doch wir wissen auch, dass es schön langsam losgeht.“
Zwei Mai-Partien bei Real wichtig für Alabas Rhythmus
Auch aufgrund von Verletzungen brachte es Alaba für Real in der abgelaufenen Saison nur auf 16 Pflichtspiel-Einsätze. Immerhin stand er im Mai einmal über die volle Distanz und in seinem Abschiedsspiel gegen Athletic Bilbao 70 Minuten auf dem Platz. „Sicher hätte ich lieber mehr gespielt, trotzdem haben die zwei Spiele gutgetan, um in meinen Rhythmus zu kommen.“
Für die WM fühlt sich der bald 34-Jährige gerüstet. „Ich habe in den letzten Monaten sehr gut und hart gearbeitet und immer wieder Extraschichten eingelegt, damit ich mein Niveau halte und auf einem Level bin, das ich mir vorstelle.“
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