Flammen im Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt! Ein Horrorszenario – für Patienten, Belegschaft und die Einsatzkräfte. In diesem Fall handelte es sich aber zum Glück nur um eine Übung für den Ernstfall.
„Feuerausbruch aufgrund eines technischen Defekts im Postnarkose-Bereich (Aufwachraum) im ersten Stock“ – so das Alarmierungsszenario für die Männer der Berufsfeuerwehr Klagenfurt und deren Kollegen der Freiwilligen Wehren jüngst im Rahmen einer Großübung im Elisabethinen-Krankenhaus in der Landeshauptstadt. „In Kranken- und Pflegeeinrichtungen sind die Herausforderungen für die Einsatzkräfte enorm“, erklärt Wolfgang Germ, der stellvertetender Branddirektor der Berufsfeuerwehr.
Speziell in diesem Fall: „Gerade im Aufwachbereich sind Patienten nach Operationen oft noch wehrlos oder hängen an lebenserhaltenden Systemen.“ Weswegen auch der medizinische Verantwortliche der „Erstchef“ vor Ort ist. Dieser entscheidet, in welcher Reihenfolge Patienten evakuiert werden – und arbeitet in der Erstphase, auch Chaosphase genannt, Hand in Hand mit dem Einsatzleiter.
Drei mögliche Rettungsszenarien
Im aktuellen Übungsfall galt es, neun Personen aus der Station zu retten – teils gehfähige, bettlägerige wie auch beatmete Patienten. „Was die Evakuierung erschwert, denn auch die Geräte müssen mit“, so Germ. Laut diesem es grundsätzlich bei derartigen Spitalseinsätzen drei mögliche Rettungsszenarien gibt – abhängig von der jeweiligen Gefahrenlage:
„Jede Sekunde zählt“
Wolfgang Germ: „Aber egal welches Szenario eintrifft – es zählt in jedem der Fälle jede Sekunde. Deswegen ist es auch so wichtig, dass wir laufend derartige Ernstfälle und das Zusammenspiel mit den medizinischen Verantwortlichen trainieren.“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.