Vorstoss in NÖ

SPÖ: „Mehr Finanzhilfe für heimische Pendler“

Niederösterreich
12.04.2026 09:35

Ein voller Tank kostet sehr viel Geld! Eine „Pendler-Nothilfe“ schlägt SPÖ-Obmann Sven Hergovich nun wegen der anhaltend hohen Energiepreise vor.

Der Waffenstillstand im Nahen Osten ist fragil, die Straße von Hormus noch immer weitestgehend blockiert. Das wirkt sich auf die heimischen Energiepreise ebenso aus wie auf die internationalen Lieferketten. Das Resultat: Das Leben der Niederösterreicher wird teurer. SPÖ-Obmann und Landesrat Sven Hergovich will die Kosten abfedern (lassen).

Das Land NÖ muss alles tun, was ein Land kann“
„Diese Krise kommt gerade erst in Europa an. Denn jetzt erreichen die letzten Schiffe, die vor Beginn des irren Angriffskrieges von Donald Trump abgelegt haben, Europa. Klar ist, Niederösterreich kann gegen diese internationale Krise nur begrenzt etwas tun. Doch ein Land muss alles tun, was ein Land tun kann. Ich schlage deshalb vor, für die Dauer der Krise die Pendlerhilfe und den Ökobonus des Landes zu verdoppeln. So kann das Land in dieser Situation rasch helfen. Schwarz-Blau kann das sofort auf den Weg bringen und sich dabei auf unsere Unterstützung verlassen“, erklärt er.

Zitat Icon

Aufgrund der internationalen Lage ist in den kommenden Monaten mit Einschränkungen in der Energieversorgung zu rechnen. Wir müssen die Bürger unterstützen!

SPÖ-Vorsitzender Sven Hergovich

Parallel dazu müssen laut Hergovich im aktuellen Budgetprozess die Kürzungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln durch das Land zurückgenommen werden. „Denn das wäre in dieser Zeit ein völlig falsches Signal. Hier braucht es mehr und nicht weniger Engagement durch Verkehrslandesrat Landbauer“, meint er.

1000 Euro statt 800
Zwei Beispiele zur erweiterten Pendlerhilfe: Eine Pflegekraft, die mit dem Auto von Gmünd nach St. Pölten pendelt, würde – wenn die Krise drei Monate andauert – statt 800 gleich 1000 Euro Unterstützung pro Jahr erhalten. Ein Aufzugtechniker, der dreimal in der Woche öffentlich von Waidhofen an der Thaya nach St. Pölten zum Dienst und retour fährt, könnte mit 900 statt 720 Euro rechnen.

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