Die Füße junger Frauen üben auf einen Unbekannten im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich offensichtlich eine magische Anziehungskraft aus. Der Mann spricht Opfer meist in der Nähe von Bahnhöfen an und verspricht ihnen „schnelles Geld“, wenn er ihre Füße sehen dürfe. Die Polizei fahndet jetzt mit einem Phantombild nach dem Verdächtigen.
Erstmals trat der Unbekannte am 3. März in Traismauer in Erscheinung. Gegen 18.30 Uhr sprach er eine 15-Jährige auf dem Heimweg vom Bahnhof an, ob er ihre Füße sehen dürfe und er sie nach Hause fahren sollte. Als die Jugendliche ablehnte, packte sie der Mann am Unterarm, um sie zum Mitkommen zu nötigen, ließ dann jedoch von ihr ab. Auf dem weiteren Heimweg verfolgte der Unbekannte die 15-Jährige noch kurzzeitig mit dem Auto, berichtet die Polizei.
Mann will Füße anschauen
Knapp zwei Wochen später, am 18. März, kam es zu einem zweiten aktenkundigen Vorfall. Diesmal wurde eine 17-Jährige im Bereich des Bahnhofes in Herzogenburg von einem Unbekannten angesprochen, der sie fragte, ob sie sich „schnelles Geld verdienen“ wolle – und er wollte ebenfalls die Füße der jungen Frau sehen. Die 17-Jährige konnte den Mann abschütteln und eilte nach Hause.
Vermutlich derselbe Täter
Die Personenbeschreibungen, welche die beiden Opfer von dem „Fußfetischisten“ abgaben, stimmen weitgehend überein. Es handelt sich um einen 1,80 bis 1,90 Meter großen Mann mit kurzen braunen Haaren und heller Hautfarbe. Der Verdächtige sprach niederösterreichischen Dialekt. Beim Vorfall in Traismauer trug er eine auffällige, blitzblaue Jacke mit orangefarbenem Reißverschluss und dunkelblaue Jeans.
Jüngstes Opfer ist erst 14
So beschrieb auch eine 14-Jährige jenen Mann, der sie am 20. März nahe Herzogenburg in Oberndorf in der Ebene gegen 19 Uhr mit den Worten „Möchtest du dir etwas dazuverdienen“ angesprochen hatte. Dabei soll der Unbekannte dem Mädchen auch über den Oberschenkel gestrichen haben. Der Verdächtige soll mit einem größeren, SUV-ähnlichen schwarzen Fahrzeug mit getönten Scheiben im Fond unterwegs sein.
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