Agrar-Diesel ist um sieben Cent billiger als jener für Autofahrer und für die Landwirte in ganz Österreich essenziell. „Landwirtschaftsminister Totschnig muss den Agrar-Diesel daher langfristig absichern“, fordert der Tiroler Politiker Georg Dornauer. Es geht um 54 Millionen Euro pro Jahr.
„Die sieben Cent Rückvergütung pro Liter Agrar-Diesel sind keine Nebensache, sondern eine zentrale Entlastung für unsere bäuerlichen Betriebe. Wer hier keine dauerhafte Lösung präsentiert, lässt die Landwirtschaft im Stich!“ Mit diesem Appell wendet sich der frühere SPÖ-LH-Stellvertreter und nunmehrige freie Abgeordnete Georg Dornauer an Minister Norbert Totschnig. Es gehe immerhin um 54 Millionen Euro.
„Bei den Großen wie der Kirche sparen“
Dornauer liefert auch gleich einen klaren Gegenfinanzierungsvorschlag auf den Tisch: „Es kann nicht sein, dass auf der einen Seite jeder Cent für die Bauern dreimal umgedreht wird, während auf der anderen Seite große, historisch gewachsene Besitzstrukturen – insbesondere im Bereich des kirchlichen und institutionellen Waldbesitzes – weiterhin von steuerlichen und förderpolitischen Privilegien profitieren.“
Alte Strukturen aufbrechen
Dornauer fordert eine Neuordnung der bisherigen Strukturen: „Wir müssen uns ehrlich anschauen, wie Fördermittel beispielsweise aus dem Waldfonds im Forstbereich verteilt sind. Wenn große Eigentümer überproportional profitieren, dann ist es legitim, hier anzusetzen und Mittel zugunsten der aktiven Landwirtschaft umzuschichten. Der Agrar-Diesel muss daher langfristig für unsere Bauern abgesichert werden!“
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