Vizemeister Sturm lud zahlreiche Ehrengäste, Vereinsmitarbeiter, auch Spielerinnen und Spieler auf eine Baustelle. Der Grund war ein erfreulicher, denn ein neues, hochmodernes Trainingszentrum nimmt immer mehr Formen an. Auch an der Transferfront dürfte sich bald etwas tun.
Vizemeister Sturm lud am Mittwoch nach Graz-Puntigam, um bei der Gleichenfeier im neu entstehenden Trainingszentrum für die Frauenteams und den schwarz-weißen Nachwuchs darauf anzustoßen, was man bis jetzt beim „Jahrhundertprojekt“ geschafft hatte. Wäre das ein sportlicher Bewerb, alle Beteiligten dürften sich bisher zu einem klaren Heimsieg gratulieren.
Die Flutlichtmasten stehen, die Ausrichtung der drei Plätze ist definiert, die Tribünenstufen sind erkennbar, die neue Indoor-Halle kann man bereits ausmachen, das Hauptgebäude wurde traditionell gesegnet. Bei „Halbzeit“ hält man am Plan fest, das Trainingszentrum im Herbst eröffnen zu können, in das Sturm von den prognostizierten 18 Millionen Euro Gesamtkosten selbst knapp zehn Millionen Euro steckt. Man musste sogar wegen fehlender Baumbepflanzung (!) 360.000 Strafe zahlen.
Sturm investiert massiv – dieses Projekt ist ein klares Bekenntnis zur Entwicklung unserer Jugend, zur Akademie, zum Damenfußball und damit zu unserer Zukunft!
Sturm-Präsident Christian Jauk
„Wir investieren hier in die Zukunft des Vereins, bauen das modernste Sport-Jugendzentrum Österreichs“, so Klubboss Christian Jauk, der mit Vize Peter Schaller gestern auch die „zweite Baustelle“, das Stadion Liebenau, im Rathaus erneut aufs Tapet brachte. „Hier herrscht aber Kontinuität, Ergebnis gibt es keines“, hatte Jauk zumindest den ein oder anderen gequälten Lacher in der Runde, darunter Landeshauptmann Mario Kunasek, Finanzlandesrat Willibald Ehrenhöfer, Sportstadtrat Kurt Hohensinner oder auch Ski-Weltmeisterin Nici Schmidhofer, auf seiner Seite.
Seidl als nächster Baustein im Kader
Sturm „baut“ gleichzeitig auch am Kader: So soll der Klub den Zugang von Blau-Weiß-Linz-Juwel Simon Seidl bald fixieren. Während der offensiv variabel einsetzbare 23-Jährige eine Zukunftsaktie und nach Helac, Heil, Petrovic Zugang Nummer vier ist, soll folglich eher die „Verschlankung“ des Kaders auf der ein oder anderen Position Thema sein.
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