Das Schlager-Spiel der Runde fand in der Landesliga-Ost zwischen Kirchberg und Kirchdorf statt. Den Zuschauern in Kirchberg wurde jede Menge Spannung geboten: von gelb-roten Karten, verlorenen Linsen, Headset-Schiris und einem späten Ausgleichstreffer mit dementsprechenden Emotionen war alles dabei.
Knapp 300 Zuschauer erlebten am Samstag im „Kirch-Derby“ zwischen Kirchberg und Kirchdorf zwar „nur“ ein 1:1, an Spannung und kuriosen Szenen mangelte es aber nicht.
Linse verloren
„Wir haben das gar nicht gut gemacht“, sagte Kirchberg-Trainer Thomas Pfeiler. Mehr als das Ergebnis beschäftigte ihn jedoch eine strittige Szene: Kirchbergs Hikmet Aksu verlor bei einem Zweikampf eine Kontaktlinse, sogar Gegenspieler halfen bei der Suche. „Der Spieler hatte Granulat vom Kunstrasen im Auge.“ Aksu ging kurz vom Feld, um die Linse zu reinigen, kehrte zurück – und sah Gelb, weil er sich nicht beim Schiedsrichter angemeldet hatte. Besonders bitter: In der 47. Minute folgte die nächste Verwarnung, Gelb-Rot. „Das ist regeltechnisch wohl korrekt, aber schon sehr hart – das hat ihm der Assistent übers Headset durchgesagt“, mahnte Pfeiler.
Dieser verwies darauf, dass er neben Laptop-Trainern auch von Headset-Schiris nicht viel hält: „Das braucht es im Unterhaus einfach nicht, da wäre mir lieber, sie haben das Spiel im Blick“, ergänzte der 65-jährige Ex-Profi, der 117 Bundesliga-Einsätze hatte.
Später Ausgleich
Von dem Ausschluss ließen sich die Hausherren nicht beeindrucken und gingen in Unterzahl durch den Kopfballtreffer von Nebojsa Vukovic in Führung. Die Gäste aus Kirchdorf gaben nicht auf und kamen durch Joker Paul Seisl in der 98. Minute zum Ausgleich. „Wenn du so spät triffst, dann fühlt es sich wie ein gewonnener Punkt an, danach sind die Emotionen bei den Heimfans ein bisschen übergegangen“, bilanzierte Kirchdorfs Trainer Alexander Gosch, den „gewonnenen Punkt“.
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