Der überlegene Westliga-Tabellenführer FC Wacker Innsbruck verlor am Ostermontag erstmals seit acht Monaten wieder eine Partie – Kitzbühel punktete mit Standards und überraschte am Tivoli.
Wacker verlor erstmals seit der ersten Runde wieder ein Ligaspiel. Damals setzte es eine 0:1-Heimniederlage gegen Seekirchen. Am Ostermontag, also knapp acht Monate später, folgte mit dem 1:2 daheim gegen Kitzbühel die zweite Niederlage. „Wenn du nur mit 80 Prozent Einsatz spielst – und das nur über 15 Minuten -, brauchst du dich nicht zu wundern, dass man verliert“, monierte Wacker-Boss Hannes Rauch die Einstellung der Spieler. Der 57-Jährige möchte im Cup in Kufstein (14. April) „eine klare Steigerung sehen“.
Kein Bier zahlt sich aus
Dagegen jubelten die Kitzbüheler über den Sieg beim Aufstiegskandidaten im Tivoli. „Sehr cool“, freute sich Mathias Madersbacher, der am Ostersonntag wegen des Schlagers auf ein Bier verzichtete. „Es hat sich ausgezahlt“, grinste er. Das Team von Trainer Michael Baur war mit ganz viel Herzblut dabei und traf zweimal nach Standardsituationen.
„Wir haben uns speziell darauf vorbereitet“, erzählte der 24-jährige Mittelfeldspieler, der mit seinen Kollegen bei der Heimfahrt dann endlich feiern durfte.
Auch in Imst war man gut gelaunt: Die Oberländer gewannen gegen Reichenau mit 6:1. „Wir konnten uns den Ostermontag ein Stück weit versüßen“, war Trainer Scheuer zufrieden. Dagegen wollte Schwaz-Coach Akif Güclü den Tag nach der 1:5-Niederlage gegen Seekirchen „gleich abhaken“.
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