Grauenvolle Details

Doppelmörder tötet zwei Frauen mit 175 Stichen

Österreich
08.04.2026 08:00

„Wie ein Druckkochtopf, der irgendwann explodieren muss“ – so eindrucksvoll beschreibt die Gerichtspsychiaterin einen zweifachen Frauenkiller am Grazer Straflandesgericht. Mehr als vier Jahre nach den beiden Bluttaten wird dem heute 27-jährigen Rumänen in der Schweiz erneut der Prozess gemacht. Die „Krone“ kennt die Hintergründe.

Das Grauen beginnt im Jänner 2022 um kurz nach 7 Uhr in einer Züricher Wohnung. Ein gebürtiger Rumäne (heute 27 Jahre alt) greift sich aus einer Kochnische ein Messer und sticht auf seine im Bett schlafende Bekannte ein. Bis ihm die Klinge aus der Hand fällt.

Mit zweiter Klinge weitergemacht
Der durchtrainierte junge Mann holt sich laut dem Schweizer „Blick“ ein zweites Messer und rammt es der 54-Jährigen erneut in den Körper. Immer wieder. Bis die Klinge vom Griff abbricht! Insgesamt zählt der Gerichtsmediziner später 39 Stich- und Schnittwunden. Dann greift sich der Täter noch ein Nudelholz und prügelt auf sein sterbendes Opfer ein. Experten nennen das eine sogenannte Übertötung.

Noch am selben Tag reist der junge Frauenkiller mit dem Zug weiter nach Graz – und mordet etwa zwei Wochen später wieder. Mit einer Schere sticht er gleich 136 Mal auf eine 41-jährige Zufallsbekanntschaft ein. Wieder ein absoluter „overkill“. Sein Motiv: „Hass auf Frauen“.

Die 54-jährige Schweizerin (Bild li.) war das erste Opfer des Doppelmörders.
Die 54-jährige Schweizerin (Bild li.) war das erste Opfer des Doppelmörders.(Bild: Krone KREATIV/Claudio Thoma, Sepp Pail, zVg)
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Es war eine sehr schreckliche Tat. Sie werden mit menschlichen Abgründen und schlimmen Bildern konfrontiert.

Grazer Staatsanwältin warnt Geschworene beim ersten Prozess.

Beim ersten Prozess im Mai 2023 im Grazer Straflandesgericht attestierte die renommierte Gerichtspsychiaterin Adelheid Kastner dem Doppelmörder, er sei „wie ein Dampfkochtopf, der irgendwann explodieren muss“. Sie habe nur „wenige funktionsfähige Anteile“ in seiner Persönlichkeit gefunden. Das logische Urteil: lebenslange Haft und Einweisung in ein forensisch-therapeutisches Zentrum.

Auf Lebenslang könnten noch 18 Jahre Haft obendrauf kommen
Ab Mittwoch, mehr als vier Jahre nach den beiden schockierenden Bluttaten, wird dem jungen Rumänen nun im Züricher Bezirksgericht (in Abwesenheit) erneut der Prozess gemacht. Die eidgenössische Anklageschrift spricht von „keiner Gefühlsregung“ und er habe eine „außerordentliche Grausamkeit“ offenbart.

Der Staatsanwalt fordert für den Mord an der 54-Jährigen weitere 18 Jahre Haft. Sollte der 27-jährige, der letztlich zwei Frauen mit insgesamt 175 Stichen getötet hat, bei uns also irgendwann aus dem Gefängnis kommen, müsste er die zweite Strafe in der Schweiz absitzen ...

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