Die Pleite-Serie in der heimischen Wirtschaft macht vor keiner Branche halt – auch nicht vor Zahnärzten! Am Montag erwischte es einen Wahlfacharzt in Innsbruck. Ein Konkursverfahren bei Gericht wurde eröffnet. Drei Mitarbeiter müssen um ihren Job bangen.
Wie der Kreditschutzverband von 1870 am Montagnachmittag bekannt gab, sei über das Vermögen des Herrn DDr. Bernhard Ruzicka ein Konkursverfahren am Landesgericht Innsbruck eröffnet worden. Und auch der Alpenländische Kreditorenverband berichtete, dass der Mediziner „seinen laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen“ könne.
Von der Insolvenz sind aktuell zwei Vollzeit- und eine Teilzeitkraft betroffen.
Der KSV von 1870
Der Schuldner sei als Wahl- und Facharzt für Kieferorthopädie in der Innsbrucker Templstraße tätig. „Der Antrag auf Eröffnung der Insolvenz wurde vom Schuldner gestellt“, so der KSV von 1870. Grund sei offenbar eine „längere Betriebsunterbrechung“. Von der Insolvenz seien aktuell zwei Vollzeit- und eine Teilzeitkraft betroffen.
Zukunft des Betriebs offen
Ob die Insolvenzverwaltung den Betrieb ohne weitere Nachteile für die Gläubiger fortführen kann, werde sich zeigen. „Diese Entscheidung wird zeitnah zu treffen sein. Es bleibt insbesondere abzuwarten, ob der Schuldner in der Lage ist, nachvollziehbar darzustellen, dass eine Fortführung auf wirtschaftlich soliden Beinen stehen kann“, betont der KSV.
Laut Eröffnungsantrag würden Verbindlichkeiten in Höhe von rund 500.000 Euro bestehen.
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