Von Tier aufgespießt
Spanier bei Vorbereitungen für Stierkampf getötet
Im spanischen Málaga ist ein Ex-Matador von einem Stier aufgespießt und tödlich verletzt worden. Der Zwischenfall ereignete sich, als Ricardo Ortiz mit dem Entladen der Tiere von einem Lastwagen beschäftigt war.
Das teilte das Veranstaltungsteam am Samstag mit. Am Samstagabend sollte die „Corrida Picassiana“ in Erinnerung an Pablo Picasso stattfinden. Dafür wurden die Tiere am Vortag zur Arena La Malagueta gebracht. Beim Entladen von einem Lastwagen ereignete sich der tödliche Zwischenfall. Der landesweit bekannte frühere Matador Ortiz stammt aus einer Familie mit einer langen Stierkampf-Tradition. Er hatte sich vor über 20 Jahren aus der Arena zurückgezogen, war aber weiterhin in die Betreuung der Stiere eingebunden.
Bei der „Corrida Picassiana“ werden traditionell die Arena, die Dekorationen und die Kostüme der Matadore von den Werken des weltbekannten Malers Pablo Picasso inspiriert, der in Málaga geboren wurde und ein großer Stierkampf-Fan war. In Spanien gibt es jährlich ungefähr 1500 Stierkämpfe, die oft mit religiösen Festen zusammenfallen. Ihre Zahl ist laut offiziellen Angaben aktuell rückläufig. Gegnerinnen und Gegner bezeichnen die Veranstaltungen als barbarisch, Befürworterinnen und Befürworter verteidigen sie als tief verwurzelte Tradition.








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