Zentrum mit Weitblick?

Stadtplatz hat mit „Lücke“ in bester Lage Probleme

Niederösterreich
03.04.2026 06:00

Das ambitionierte Bauprojekt „Jungbrunnen“ am Mistelbacher Hauptplatz war als Leuchtturmprojekt für die Stadtbelebung gedacht, kam durch eine Kombination aus finanziellen Problemen und strategischen Fehlplanungen  zum Stillstand. Aufgrund eines Konkurses ist die Adresse endgültig auf eine Fläche reduziert, die Projektseite wurde vom Netz genommen.

Es ist ein trauriges Beispiel rund um die Belebung sterbender Orts- und Stadtkerne – und Basis eines Teufelskreises: Man meidet überteuerte Investitionen, wenn vor Ort bereits „tote Hose“ herrscht – und umgekehrt. Paradoxe Folge: Das „Herz“ eines Ortes geht langsam in einer finanziellen Abwärtsspirale unter. Ein besonderes Beispiel haben die Mistelbacher vor Augen – ein klaffendendes „Bauloch“ trotz einer vermeintlich idealen (Zentrums-)Lage.

Die Steigerung von Leerstand im Zentrum – beste Lage, aber wirklich leer
Schnell erklärt: Knapp vor dem Urnengang im Jänner 2025 wurden „Spatenstecher“ vor die Linsen geholt – dann herrschte Stille am „Jungbrunnen“: Das Megaprojekt samt Primärversorgungszentrum bot exklusives (teures) Wohnen an. „In Freibadnähe mit Fastfood, Shops und Trubel ist es günstiger“, so ein Jugendlicher. 
Da wird die Frage laut, warum das Budget des ausgelagerten Stadtmarketings nun um 60.000 auf 240.000 Euro erhöht wurde.

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