Dieses Debüt wird Salzburgs Karateka Ceylin Cetin sicherlich nicht so schnell vergessen. Bei ihrem ersten EM-Turnier im Erwachsenenbereich wurde die heimische Athletin 18 Jahre alt. Als nachträgliches Geschenk gab‘s am Sonntag prompt das WM-Ticket. Bronze wurde indes knapp verpasst.
Trotz der verpassten Bronzemedaille konnten Österreichs Karateka bei der Europameisterschaft in Frankfurt (Deu) dennoch jubeln. Mit Rang fünf sicherte sich das Kumite-Team die WM-Teilnahme 2027.
Ceylin CETIN, Salzburger Karate-Youngster

Bild: Andreas Tröster
„Für uns ist das richtig cool. Ich glaube, dass wir gemeinsam ein gutes Turnier gekämpft haben“, sagte Ceylin Cetin am Tag danach. Das junge Talent feierte in Frankfurt nicht nur das EM-Debüt im Erwachsenenbereich, sondern auch ihren 18. Geburtstag. „Schon ein besonderer Moment für mich, während so einem Ereignis auch noch den 18. Geburtstag zu feiern“, schilderte die Salzburgerin, die heuer ihre Matura absolviert und im Sommer ein Jus-Studium beginnt.
Österreicht droht Verlust eines Karate-Toptalents
Apropos Studium: Das steht auch bei Emma Schütze ab Sommer ins Haus. Die ehemalige SSM-Schülerin peilt allerdings eine Universität in Wien oder gar in München an. Mit dem Karatesport sähe es dann wohl schwierig aus. „Die Bedingungen für Karate sind in beiden Städten eher schwierig. Das müsste man sich anschauen, wie das klappen kann“, erklärte Schütze.
Gut möglich also, dass für das Studium die Karatekarriere auf der Strecke bleibt. „Für Österreich wäre das sehr schade“, meinte Trainerin Alisa Buchinger.
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