Der Vorarlberger Schwingungs- und Erschütterungsschutz-Spezialist Getzner Werkstoffe hat nun bereits zwei Produktionsstätten in Asien, neu eröffnet wurde eine Niederlasung im indischen Baramati.
Der Vorarlberger Schwingungs- und Erschütterungsschutz-Spezialist Getzner Werkstoffe mit Sitz in Bürs hat im westindischen Baramati (Bundesstaat Maharashtra) einen neuen Produktionsstandort eröffnet. Damit stärke man die Kundennähe im Bahn- und Transitbereich, verkürze Lieferwege und schaffe zusätzliche Kapazitäten für den indischen Markt, informierte das Unternehmen am Donnerstag. Die Höhe der Investition wurde nicht beziffert.
Getzner hat bereits 2009 den Schritt nach Indien in Form einer Niederlassung gewagt. Mit der knapp 4200 Quadratmeter großen Produktionsstätte in Baramati sollen nun die Aktivitäten in Indien ausgebaut werden. Durch die Produktion von Komponenten für den indischen Markt an Ort und Stelle könne man schneller auf Anforderungen reagieren und die eigene Position in einem strategisch wichtigen Wachstumsraum weiter stärken, hieß es.
Baramati ist neben Kunshan in China der zweite Produktionsstandort von Getzner in Asien. „Mit eigenen Niederlassungen auf fünf Kontinenten schaffen wir die Voraussetzung, nahe an den Märkten und an unseren Kunden zu sein“, sagte Geschäftsführer Jürgen Rainalter.
Getzner Werkstoffe als Teil der Getzner-Gruppe erwirtschaftete 2025 einen Umsatz in Höhe von 148,8 Millionen Euro. Es werden 550 Mitarbeitende beschäftigt, etwa 380 davon haben ihren Arbeitsplatz in Vorarlberg. Niederlassungen werden außer in Indien und China auch in Australien, Japan, den USA, sowie Frankreich und Deutschland betrieben. Die Exportquote liegt bei 90 Prozent.
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