Lebensgefährliche Szenen haben sich am Dienstagabend im Wiener Bezirk Floridsdorf abgespielt. Polizisten waren auf einen Autolenker aufmerksam geworden, der es mit dem geltenden Tempolimit nicht so genau nahm und dessen Fahrzeugauspuff zudem mehrfach laut knallte. Als die Beamten den Fahrer stoppen wollten, kam es zu einer Verfolgungsjagd – die jäh endete.
Gegen 23 Uhr hallten Knallgeräusche bei der Siemensstraße durch die Nacht. Ursprung war der Auspuff eines Fahrzeugs, das gerade viel zu schnell in Richtung Frauenstiftgasse unterwegs war. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, versuchte, den Pkw anzuhalten – jedoch vergeblich. Der Fahrer raste davon, mit teils Tempo 80. Von roten Ampeln ließ sich der Lenker ebenfalls nicht stoppen.
Gegen geparkte Autos gekracht
In der Frauenstiftgasse hatte das gefährliche Fahrverhalten des Autofahrers schwere Konsequenzen. Der Lenker verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und rammte mehrere geparkte Autos. Die Bilanz: insgesamt vier beschädigte Pkw.
Doch der Lenker hatte noch nicht genug, er versuchte sein Glück zu Fuß und lief davon. Weit kam er schlussendlich nicht – in der Baumergasse hatten ihn Polizisten eingeholt. Sie konnten den Verdächtigen, einen 28 Jahre alten Serben, anhalten. „Er gab an, nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung zu sein“, berichtete Polizeisprecher Markus Dittrich.
Serbe hatte Einreiseverbot
Im Zuge des Unfalls hatte sich der Mann Verletzungen zugezogen, er sei unter polizeilicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht worden. „Aufgrund eines bestehenden Einreiseverbots wurde er festgenommen. Zudem wurde eine vorläufige Sicherheitsleistung eingehoben“, so Dittrich.
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