„Liebe es!“

Gläubiger Austrianer über Heimspiel am Karfreitag

Salzburg
03.04.2026 10:00

Während die meisten Menschen am Wochenende das Osterfest feiern, ist für die Fußballer dieses Landes Punktejagd angesagt. Auch bei Zweitligist Austria Salzburg. Die Maxglaner treffen am Freitag auf Bregenz. Für einen Violetten ist das nicht nur ein wichtiges Heimspiel, sondern auch ein besonderer Tag. Warum, das erklärte er im Interview mit der „Krone“.

Die Austria geht am heutigen Karfreitag auf Punktejagd, empfängt in der 2. Liga Bregenz (18). Für einen Violetten ist es dieses Mal etwas mehr als nur ein wichtiges Heimspiel. Die Rede ist von Florian Rieder, der gläubiger und praktizierender Christ ist. Trotzdem stellt er klar: „Auch wenn der Karfreitag im Christentum wichtig ist, freue ich mich auf die Partie. Als Fußballer hatte ich das schon so oft. Ich würde nie sagen, dass ich lieber frei hätte. Ich liebe es, zu spielen und ich gebe alles, um erfolgreich zu sein.“

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Ich bedanke mich einfach bei Gott, dass ich gesund aufgewacht bin und bete für meine Familie, Karriere und für alles auf der Welt, wo es nicht so gut läuft.

Florian RIEDER, Austria Salzburg

Mindestens gleich groß wie die Liebe zum Fußball ist aber auch jene zu Gott. Zweimal täglich nimmt sich der 29-Jährige die Zeit, um zu beten. „Ich bedanke mich einfach bei Gott, dass ich gesund aufgewacht bin und bete für meine Familie, Karriere und für alle auf der Welt, bei denen es aktuell nicht so gut läuft“, erklärt der Tiroler.

Das Interesse zur Religion sei bei Rieder aber nicht immer so groß gewesen. „Als Kind hat mich das nicht interessiert und in der Schule habe ich sicher auch einmal den Religions-Unterricht geschwänzt. Aber es sind einfach Dinge passiert, die mich dazu bewegt haben, mich damit auseinanderzusetzen“, erklärt er.

Tattoos am Oberarm verdeutlichen Rieders Bindung zu Gott.
Tattoos am Oberarm verdeutlichen Rieders Bindung zu Gott.(Bild: Florian Rieder)

Der Glaube ist bei Rieder auch von Außen sichtbar und geht bis unter die Haut. Denn der Tattooliebhaber hat sich seine Überzeugung sogar stechen lassen und den linken Arm mit betenden Händen, Tauben und einem Engel verziert. Das soll heute Glück bringen. Auch wenn er weiß: „Es wird kein einfaches Spiel. Wir wissen aber, was wir können und sind bereit!“

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