Auf Sportwoche

Grazer Lehrer soll Kollegin vergewaltigt haben

Steiermark
01.04.2026 18:00

Schwere Vorwürfe erhebt das Landesgericht Eisenstadt gegen einen Pädagogen aus der Steiermark: Auf Sportwoche im Burgenland soll er eine Kollegin vergewaltigt haben. Nächste Woche muss er sich vor Gericht verantworten.

Die Vorfreude der Schüler eines Grazer Gymnasiums im Juni des Vorjahres war groß – immerhin ging es auf Sportwoche ins Burgenland! Dort ahnte noch niemand, dass diese in einer Katastrophe enden und sich fürchterliche Szenen abspielen sollten. An denen die Schüler allerdings völlig unbeteiligt waren. Das Geschehene betrifft ausschließlich zwei Pädagogen, einen Mann und eine Frau.

Lehrer bestreitet Vorwürfe
Als die Schüler am Abend weitgehend versorgt und in ihren Zimmern waren, setzten sich die Lehrer noch gemütlich in der Unterkunft zusammen und tranken ein, zwei Bier. Dabei sollen sich intensive Gespräche, vor allem zwischen einem Pädagogen und einer Kollegin entwickelt haben – die etwas später in einem Zimmer einen dramatischen Lauf nahmen.

Es kam zu Intimitäten, laut Anklage gipfelten diese allerdings in einer schwerwiegenden Straftat. Denn der Lehrer soll mit der Frau Sex gehabt haben, obwohl diese das gar nicht wollte und ihm das auch deutlich klargemacht haben soll. Trotz eindeutiger Ansagen wie „hör auf“ soll er weitergemacht haben.

Prozess nach Suspendierung
Es wurde Anzeige erstattet, das Landeskriminalamt Steiermark nahm die Ermittlungen auf, der beschuldigte Lehrer wurde daraufhin suspendiert. Nächste Woche steht er nun vor dem Landesgericht Eisenstadt. Ihm wird das Verbrechen der Vergewaltigung vorgeworfen, wogegen er sich wehrt: Es sei alles im Einvernehmen geschehen.

Auf „Krone“-Anfrage bestätigt das Gericht den Sachverhalt und verweist auf eine ganztägige Verhandlung am Dienstag.

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