Bleibt aber im Beirat

Nächster Umbau bei MPreis: Geschäftsführer geht

Tirol
01.04.2026 11:14
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

David Mölk verlässt die Geschäftsführung des Tiroler Lebensmittelhändlers MPreis. Das gab das Unternehmen am Mittwoch ohne Angabe von Gründen in einer Aussendung bekannt. Mölk ist seit 1994 im Unternehmen tätig und zuletzt einer von fünf Geschäftsführern der Supermarktkette gewesen.

Die Eigentümerfamilie dankte dem scheidenden Geschäftsführer für den bisherigen „intensiven Einsatz“. Die Geschäfte führen nunmehr Jakob Mölk, Mathias Mölk, Ingo Panknin und Gerhard Gocek.

David Mölk bleibe dem Unternehmen jedoch als Mitglied des Beirats erhalten, hieß es. „Wir schätzen es sehr, dass er mit seinem umfassenden Know-how weiterhin im Beirat unseres Unternehmens tätig sein wird.“

David Mölk zieht sich aus der MPreis-Geschäftsführung zurück.
David Mölk zieht sich aus der MPreis-Geschäftsführung zurück.(Bild: MPREIS_Franz Oss)

David Mölk betonte: „MPreis ist seit über drei Jahrzehnten ein wesentlicher Teil meines beruflichen und persönlichen Weges. Ich freue mich, das Unternehmen künftig als Mitglied des Beirats weiter begleiten und die strategische Entwicklung mitgestalten zu können.“

Zuletzt Suche nach Investoren
Der Lebensmittelhändler mit Sitz in Völs hatte sich zuletzt auf die Suche nach „potenziellen Partnern“ begeben. Laut einem Bericht der deutschen „Lebensmittelzeitung“ von Anfang März soll das Unternehmen seine Fühler in Richtung Deutschland ausgestreckt und Investorenbriefe verschickt haben. Auch von Gesprächen mit Spar und Rewe war die Rede.

MPreis selbst ging auf Nachfrage nicht näher darauf ein und sprach von der Prüfung einer „strategischen Möglichkeit“. Interesse an neuen Standorten habe man „grundsätzlich immer“, hieß es von Spar Mitte März zur APA.

„Platzhirsch“ in finanziellen Nöten
Der „Platzhirsch“ im Tiroler Lebensmittelhandel hatte in den vergangenen Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt – Wechsel in der Geschäftsführung waren die Folge. So war etwa der deutsche Restrukturierungsexperte Stefan Gros für einige Zeit mit an Bord.

Im Sommer des Vorjahres traten dagegen neben David Mölk und Ingo Panknin noch Jakob und Mathias Mölk sowie Gerhard Gocek in die Leitung des Familienunternehmens ein. 2024 verbesserten sich die Zahlen wieder. Während im Jahresabschluss 2023 noch ein Verlust in Höhe von rund 17 Millionen Euro angegeben worden war, reduzierte sich dieser im Jahr 2024 deutlich auf 7,3 Millionen Euro.

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