Die Musikschulen in Niederösterreich stellen sich neu auf: Künftig gibt es vielfältigere Ausbildungsmöglichkeiten, gleichzeitig soll die Verwaltung schlanker werden.
Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“, sagt der Volksmund. In Niederösterreich ist das quasi flächendeckend gegeben. Denn 515 der 573 Gemeinden sind im Musikschulwesen verankert. Und dieses wird derzeit auf neue Beine gestellt, sodass die Angebote in Zukunft weit über das Singen und Musizieren hinausgehen.
Mehrere Kunstsparten
Alle Standorte können, so sie das wollen, künftig Musik- und Kunstschulen sein. Als solche ist es ihnen möglich, auch Ausbildung in bildender Kunst, Medienkunst und Literatur anzubieten. „Damit schaffen wir ein Kunstschulwesen, das bundesweit einzigartig ist – in seiner Vielfalt, seiner Qualität und seiner regionalen Verankerung“, beschreibt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner das Ziel der Reform. Rund ein Drittel aller Musikschulen zeigt bereits Interesse an einer derartigen Angebotserweiterung, weiß Tamara Ofenauer-Haas, die Geschäftsführerin des NÖ Musik- und Kunstschulen-Managements (MKM).
Mehr Gemeindeverbände
Der Unterricht an den Musikschulen soll in Zukunft also noch vielfältiger werden, die Verwaltung hingegen effizienter. Erreicht wird das mit dem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden zu Musikschulverbänden. Aus den derzeit 113 Musikschulen werden daher im kommenden Unterrichtsjahr nur noch 74. Von der schlankeren Verwaltung sollen nicht nur die rund 63.000 Musikschüler im weiten Land, sondern auch die mehr als 2150 Lehrerinnen und Lehrer profitieren.
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