Ab April wird das Parkpickerl in Salzburg digital: Statt Aufkleber auf der Windschutzscheibe wird das Kennzeichen elektronisch freigeschaltet. Für rund 10.000 Bewohner bringt das weniger Aufwand und mehr Komfort.
Die Stadt Salzburg stellt ihr Parksystem für Bewohner in Kurzparkzonen um: Das klassische Parkpickerl gehört der Vergangenheit an. Ab April gilt die Parkberechtigung ausschließlich digital – das Kennzeichen wird nach Bezahlung elektronisch freigeschaltet.
Für die rund 10.000 bisherigen Besitzer eines Parkpickerls bedeutet das eine deutliche Erleichterung. Der Aufwand für Anträge, Versand und das Anbringen des Aufklebers entfällt komplett. Stattdessen genügt die Registrierung – danach ist das Fahrzeug automatisch berechtigt.
Kontrolliert wird künftig ebenfalls digital: Die Parkraumüberwachung scannt die Kennzeichen direkt vor Ort und prüft die Gültigkeit im System. Auch Bürger können ab 1. April online nachsehen, ob ihre Berechtigung aktiv ist.
Ein weiterer Vorteil: Das Parkpickerl kann nicht mehr verloren gehen oder beschädigt werden. Zudem erinnert die Stadt künftig rechtzeitig an Verlängerungen. Die Genehmigungen gelten jeweils zwei Jahre, etwa 5.000 müssen jährlich erneuert werden.
Mit der Umstellung will die Stadt nicht nur den Service verbessern, sondern auch Verwaltungskosten senken und Papier sparen.
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