FIFA-Präsident Gianni Infantino drängt trotz des Krieges im Nahen Osten auf eine Teilnahme Irans an der Fußball-WM im Sommer. „Wir wollen, dass Iran spielt, Iran wird bei der Weltmeisterschaft spielen. Es gibt keinen Plan B, C oder D – es gibt Plan A“, sagte der Chef des Weltverbands in einem Interview des mexikanischen Fernsehsenders N+ Univision.
Die FIFA wolle dafür sorgen, dass der Iran „unter den bestmöglichen Bedingungen“ an der WM teilnehmen könne.
Zugleich räumte der 56-jährige Schweizer ein, dass man in der „realen Welt lebe“ und die Situation „sehr kompliziert“ sei. Angesichts des Krieges möchte der Iran seine drei Gruppenspiele gegen Belgien, Neuseeland und Ägypten nicht – wie bisher geplant – in den USA austragen, sondern in Mexiko. Weiterhin ist unklar, ob die FIFA diesem Wunsch nachkommen kann und überhaupt will.
Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge aus. Irans Verbandschef Mehdi Tadsch hatte vor eineinhalb Wochen laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA einen Boykott der USA, nicht aber der WM angekündigt, ohne dies näher zu erläutern.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.