David Alaba und Inter Mailand – läuft da etwas? Laut italienischen Medien schon, allerdings nicht unbedingt zum Wohlwollen Alabas.
Die Faktenlage: David Alabas Vertrag bei Real Madrid läuft aus. Während der ÖFB-Kapitän sich mit dem Nationalteam auf die anstehende Weltmeisterschaft vorbereitet, laufen die Spekulationen seine Zukunft betreffend auf Hochtouren. Praktisch im Tagesrhythmus wird der Innenverteidiger mit einem neuen Verein in Verbindung gebracht.
Zu teuer?
Waren es zuletzt AC Milan und Juventus Turin gewesen, ist es jetzt der nächste italienische Top-Klub, der Alaba „umgehängt“ wird. Diesmal lautet die von der „Gazzetta dello Sport“ lancierte Version wie folgt: Inter ist auf der Suche nach zumindest einem Innenverteidiger. Alaba wurde dem Verein via Berater Pini Zahavi empfohlen. Inter allerdings soll schon abgelehnt haben. Gründe: Gehaltsvorstellungen und Alter. Der italienische Meister soll es eher auf aufstrebende Junge abgesehen haben. Weswegen übrigens auch ein gewisser Harry Maguire keine Optoin für Blau-Schwarz sein soll. Der wurde dem Verein ebenfalls angeboten.
Direkt von Alaba gibt‘s (erwartungsgemäß) kein Statement zu den Spekulationen um seine Zukunft. „In den letzten Tagen war ich wirklich zu 100 Prozent hier und kann mich voll auf die WM konzentrieren. Was in den nächsten Wochen passiert, kann ich nicht beeinflussen. Ich versuche, ganz im Hier und Jetzt zu sein“, sagt der fast 34-Jährige, der ablösefrei zu haben ist.
Er blicke der bevorstehenden Vereinssuche „entspannt“ entgegen, betonte Alaba am Sonntag am ÖFB-Campus in Wien. Der Fokus sei allein auf die bevorstehende Endrunde in Nordamerika gerichtet. „Man merkt in jeder Trainingseinheit und bei jedem Abendessen, wie geil die Stimmung ist, wie wir in diesen Tagen noch enger zusammenrücken. Die Vorfreude ist riesig“, erzählte der Wiener. „Wir haben eine gewisse Lockerheit, die wichtig ist, doch wir wissen auch, dass es schön langsam losgeht.“
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