Zu einer Verpuffung beim Schnapsbrennen kam es am Samstag im oststeirischen Stubenberg. Ein 73-Jähriger erlitt dabei schwere Brandverletzungen und wurde ins Grazer Landeskrankenhaus geflogen.
Der Unfall beim Schnapsbrennen ereignete sich am Samstag gegen 14.15 Uhr: Ein 73-Jähriger war laut Polizei im Keller seines Wohnhauses mit der Destillation des Feinbrandes beschäftigt, als es vermutlich aufgrund eines Siedeverzugs zum Überkochen des Kesselinhalts und schließlich zur schlagartigen Verpuffung kam.
Feuer noch selbst gelöscht
Die Feuerwehr Stubenberg wurde gegen 14.20 Uhr alarmiert, berichtet Kommandant Peter Windhaber der „Krone“. Zunächst war sogar von mehreren Verletzten die Rede, es blieb aber beim 73-Jährigen, der allerdings großflächige Verbrennungen erlitt. Der Oststeirer musste mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 12 in das Grazer Uniklinikum geflogen werden. Den lokalen Brand konnte er zuvor noch weitgehend selbst löschen, er verließ auch selbstständig den Keller und rettete sich ins Freie.
Die Feuerwehrleute sorgten für die Nachkontrolle. Auch das Rote Kreuz und die Polizei waren im Einsatz. Ein Fremdverschulden wurde nicht festgestellt.
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